In kleinen Schritten auf eine große Veränderung zugehen…

Fragen über Fragen

In den letzten Wochen waren wir damit beschäftigt, viele verschiedene Fragen zu klären, die mit unserem Bauvorhaben zusammenhängen. Man kann sich gar nicht vorstellen, was es alles zu klären gibt und mein Mann und ich ahnen und befürchten nur, dass die eigentlichen Fragen sich dann ergeben werden, wenn der Bau begonnen hat und die Fragen bisher nur seichte Aufwärmübungen sind…

Durch die Sommerferien waren über mehere Wochen immer wieder verschiedene Ansprechpartner nicht erreichbar (was ja wunderbar ist, sie sollen sich gut erholen). Da waren wir froh, dass Herr Korndorff die ganze Zeit über den Prozess begleitet hat und uns auch immer wieder beruhigt hat. Nun haben wir die auf das Grundstück bezogenen Fragen weitgehend geklärt (u.a. Kosten für Verlegung einer Stromleitung, die über das Grundstück führt, Kosten für eine Zisterne, die wir laut Bebaungsplan errichten müssen, besondere Vorgehensweisen zwecks eines nahegelegenenen Vogelschutzgebiets usw.).  Das hatte ich auch schon im letzten Eintrag angedeutet.

Was kostet unser Bien Zenker aus wirklich?

Neben den Grunstücksfragen war eine wichtige Frage für uns, was unser Bien Zenker aus wirklich kostet, so wie wir es jetzt wollen. Wir hatten ja einen Werkvertrag mit Bien Zenker unterschrieben und diesem Vertrag liegt ein Haus in der Ausstattung x zum Preis y zugrunde. Wie wir aber geschrieben haben, wollten wir dann einige Änderungen (größeres Baufenster, zusätzliche Gäste WC, Außentreppe, Ausbau des Kellers zu einer Wohnung, da Hanglage und somit Souterrain usw.). Nachdem Herr Korndorff uns dann einen neuen Preis genannt hatte, war für uns sofort klar, dass das Haus so zu teuer für uns werden würde.

Also mussten wir nun überlegen: Was wollen wir? Auf was können wir verzichten? Spannend war z.B., dass der Balkon teurer war als die Vergrößerung des Hauses um 1m. Da war für uns gleich klar, dass man den Balkon auch später machen kann, aber eine Hausvergrößerung nicht. Also fiel der Balkon dem Kostencut zum Opfer. Ebenso musste die schöne Idee der Außentreppe begraben werden. Der Nutzen und der Preis stehen für uns in keinem Verhältnis, wenngleich der Preis mit Sicherheit gerechtfertigt ist (man muss ja dann – wie auch beim Balkon – ein Fundament bauen usw.). Nach langem Hin- und Her und verschiedenen kleinen Veränderungen  kamen wir dann irgendwann bei einer Zahl raus, die gerade noch so für unser Budget machbar ist. Damit ist die Schmerzensgrenze erreicht, aber wir bewältigen es noch…

Viel Haus für einen fairen Preis

Wir finden, dass wir nun viel Haus für einen fairen Preis haben. Natürlich wird das ganze Projekt ziemlich teuer, aber knapp 300qm Wohnfläche kosten einfach auch. Wir hoffen, dass die von Bien Zenker geschätzten Baunebenkosten nicht überschritten werden werden – und dass wir vor größeren Katastrophen verschont bleiben (-: Das hofft wohl jede Baufamilie!

Ein tolles Extra am Ende

Besonders freuen wir uns auf ein Extra, das vor allem unsere Söhne jubilieren lässt: Unser Haus wird als Smart Home ausgestattet und wir werden dort mit den Produkten der Firma Loxone u.a. Licht und Belüftung regeln können. Davon träumen unsere Kinder schon lange! Mein Mann hat sich nun schon sehr gut eingelesen und er wird irgendwann bestimmt etwas dazu schreiben. Aber das ist wirklich faszinierend, was damit machbar ist (u.a. Simulation von Lichtverhalten, wenn man verreist ist).

Und schließlich auch ein Notartermin

Schließlich noch ein wichtiger Meilenstein: Wir haben nun einen Notartermin zum Kauf des Grundstücks! In 3 Wochen soll dieser sein. Wir sind sehr aufgeregt und merken, dass nun alles wirklich immer konkreter wird.

Immer noch Änderungen am Haus

(Mindestens) wöchentlich fallen uns neue Änderungen ein, die wir am Haus vornehmen wollen. Herr Korndorff berät uns dann immer, was möglich ist und wir sind so froh, dass er so ein kompetenter (und geduldiger) Ansprechpartner ist. Allerdings werden wir diese Änderungen dann final mit dem Architekten besprechen und vollziehen. Was wir ändern wollen und warum, werden wir demnächst nochmal schreiben.

Große Vorfreude

Wir alle freuen uns auf jeden Fall sehr auf das neue Zuhause. Es ist verrückt sich vorzustellen, dass wir in einem Jahr schon dort wohnen werden!

Baunebenkosten und Extras

Grundstückbesichtung mit Bien Zenker

Diese Woche waren wir mit Herrn Korndorff von Bien Zenker und dem Architekten von Bien Zenker auf dem Grundstück, welches wir kaufen wollen. Ziel war es, die Baunebenkosten besser abschätzen zu können und zu prüfen, ob das Grundstück mit einem Bien Zenker Haus bebaubar ist.

Herr Korndorff besichtigt das Grundstück mit uns

Baunebenkosten – eine Blackbox?

Wir möchten u.a. ein Fertighaus bauen, weil wir davon ausgehen, dass die Kosten damit kalkulierbar(er) sind und man nicht am Ende viele Überraschungen erlebt (wobei ich dazu auch schon andere Sachen gelesen habe, wir dürfen gespannt sein, ob bei Bien Zenker tatsächlich alles drin ist, wie uns versprochen wurde…).

Aber selbst beim Fertighaus fallen Baunebenkosten an und diese werden auch (zumindest so wie ich das verstanden habe) direkt vom Bauherrn und der Bauherrin mit den jeweiligen Unternehmen abgerechnet. Damit sind sie im Vorfeld natürlich schwieriger zu kalkulieren.

Zur Planung (und auch für die Finanzierungsanfrage bei der Bank) ist es dennoch wichtig, die Baunebenkosten ungefähr einschätzen zu können. Denn schnell können diese sich verdoppeln oder sogar noch mehr, wenn das Grundstück nicht eine flache Wiese mit perfektem Boden ist. Daher baten wir Herrn Korndorff, mit uns zu unserem Grundstück zu fahren und seine Einschätzung zu den Baunebenkosten abzugeben. Freundlicher Weise hat er das auch gemacht!

Unsere Befürchtung der Blackbox wurde aber leider bestätigt. Während wir idealistisch von bis zu 55.000€ ausgingen, werden die Kosten vermutlich mindestens um 20.000€ darüber liegen (und hoffentlich nicht mehr), da man teilweise den Hang absichern muss und dafür – was ein toller Vorschlag  von Herrn Korndorff war – Findlinge am Hang platzieren könnte. Findlinge sind riesige Natursteine.

Außerdem muss Erde angefahren werden, das Grundstück muss gerodet werden, eine Stromleitung, die über das Grundstück läuft muss versetzt werden und wenn wir Pech haben, muss auch noch mehr für die Wasserleitungen gemacht werden, als wir dachten. Ihr seht, da steigen die Kosten und bei einem ohnehin eng kalkulierten Projekt kann das gleich mal ein paar schlaflose Nächte verursachen….

Die gute Nachricht

Die gute Nachricht ist, dass das Grundstück auf jeden Fall gut bebaubar ist, auch wenn man ein bisschen improvisieren wird müssen. Aber uns scheint, dass Bien Zenker damit Erfahrung hat. Herr Korndorff hat von engen Straßen erzählt, in denen ein Traktor die Hausteile im Anhänger  zum Grundstück fuhr oder von einem Kran, der mit einem extra langen Arm ein Haus über zwei andere Häuser hinweg erbauen konnte.

Für Leute wir wir, die davon keine Ahnung haben, klingt das alles sehr abenteuerlich. Wir sind gespannt, wie dann der tatsächliche Bau ablaufen wird…

Noch viele offene Fragen

Bis dahin müssen wir aber noch viele offenen Fragen klären. U.a. haben wir uns ja so schön Gedanken zum Grundriss gemacht und einige Änderungen vorgeschlagen. Diese würden nun aber  unser Budget sprengen und jetzt müssen wir priorisieren, was welches Extra kostet und auf was wir verzichten können, wenn es denn sein muss. Daher warten wir gerade noch auf eine grobe Schätzung von Herrn Korndorff, was die jeweiligen Extras kosten, damit wir „in uns gehen können“ und abwägen können, was wir auf jeden Fall behalten wollen und was nicht. Wir sind uns sicher, dass wir  – wenn wir die ungefähren Preise kennen  – auch eher beurteilen können, ob dies oder das wirklich so wichtig ist oder vielleicht auch nicht. Z.B.: Hat man lieber ein Haus, das 1 m tiefer ist oder lieber einen Balkon im OG? Oder: Können wir uns wirklich zwei Gästetoiletten leisten? Oder sind sie doch zu teuer?

Es gibt noch einige Fragen mehr zu klären –  aber davon ein anderes Mal.

Hoffentlich bald Gewissheit

Auch wenn wir ganz sicher auf diesem Grundstück  mit Bien Zenker bauen wollen, wissen wir, dass vor Unterzeichnung der ganzen Verträge (Kaufvertrag, Kreditvertrag usw.). noch nichts final ist. Das ist ein bisschen zermürbend, weil wir gerade vielen Sachen und Fragen bei 10000 verschiedenen Leuten hinterherrennen und die Antworten (gerade in der aktuellen Sommerpause) oft gar nicht oder nur nach mehrmaligem Nachfragen an uns getragen werden. Somit hoffen wir, dass wir bald Gewissheit haben und dass all die netten Menschen, die wir gerade immer wieder beanspruchen, uns bald die nötigen Informationen liefern, so dass wir „den Sack bald zumachen“ können. Damit meine ich, dass wir bald beim Notar sitzen und dann wissen: Jetzt ist es sicher!

Bis wir wirklich in dem Haus wohnen werden, werden wir vermutlich noch viele Male ein bisschen überfordert sein, aber wir freuen uns jetzt schon auf das, was dann kommt!

Grundrissvarianten bei Bien Zenker

Verschiedene Varianten

Bien Zenker bietet für die verschiedenen Häuser verschiedene Grundrissvarianten an. Es gibt ein „Basic-Variante“ (das ist meistens nicht die, die in den schönen Katalogen und Internetseiten abgebildet ist bzw. haben die meisten Häuser dort schon diverse Extras). Aufbauend auf diese Basic-Variante gibt es dann verschiedene andere Ausführungen, die meist von realen Kunden entwickelt wurden.

Wie kommt man zu seinem Grundriss?

Der Weg zum Grundriss für das eigene Haus ist natürlich einerseits bestimmt von diversen Vorlieben (z.B. offene Küche oder nicht – wovon auch Magnus schon einmal gesprochen hatte), dem Haustyp und natürlich vom Grundstück selbst. So hat jeder Bauplatz u.a. ein bestimmtes Baufenster und das Haus darf nicht größer sein als dieses Baufenster. Unser Bien-Zenker Wunschhaus hatte z.B. auch andere Grundmaße im Katalog als das Baufenster auf unserem Bauplatz. Herr Korndorff von Bien Zenker hat dann unser Wunschhaus an das Fenster angepasst und uns gezeigt – wir durften dann gleich Rückmeldung geben. Zudem gibt es bestimmte Bauvorschriften im Bebauungsplan, den wir auch schon mehrfach intensiv studiert haben.

Hier seht ihr nun den zweiten Grundrissentwurf für unsere Erdgeschosswohnung im Zweifamilienhaus:

 

Zweite Grundrissvariante, hier schon mit Balkon

Aber das hätte ich doch lieber so….

Jeder Bauherr und jede Bauherrin kennt das Prozedere, das dann losgeht: Man grübelt über den Grundrissen und auf einmal fällt einem ein, dass man ja eigentlich auch gerne ein Gäste-WC hätte und dasss das Wohnzimmer vielleicht doch ein bisschen größer sein könnte usw. Wir haben unsere Vorstellungen und Wünsche aufgeschrieben und an Herrn Korndorff geschickt und dazu auch unsere eigenen Skizzen an ihn gesendet, die zwar schrecklich aussehen (auf dem Ipad erstellt), aber dennoch andeuten, was wir meinen.

Unsere Rückmeldung sah dann so aus:

Unser Versuch, unsere Wünsche zeichnerisch darzustellen (-:

Auch dieses Mal war Herr Korndorff sehr hilfsbereit. Doch noch während er die Änderungen verarbeitet, kamen von uns immer weitere Ideen, denn wir haben im Urlaub sehr viel mit meinen Brüdern gesprochen und gerade einer meiner Brüder, der selber sehr bauerfahren ist, hat uns ein paar großartige Tipps gegeben, z.B. den Zugang zur Wohnung im OG über eine Außentreppe zu gestalten, um die Wohnbereiche wirklich getrennt zu haben uns so das Zusammenleben durch ausreichend Freiraum schön zu gestalten.

So enstand ein neuer Plan , der so aussieht:

Neuer Wohnungsplan für das EG mit Außentreppe

Nun haben wir nur noch eine winzige weitere Änderung, aber sonst haben wir das Gefühl, dass dieser Grundriss genau das ist, was wir möchten. Mal sehen, wie lange wir das denken und vor allem sind wir gespannt, was dann der Architekt nach Besichtigung des Grundstücks sagen wird.

Ich liebe es, mir den Grundriss anzuschauen und mir vorzustellen, wie alles wohl aussehen würde. Während ich das mache, muss Michael immer wieder bei Herrn Korndorff anrufen und einige „Notfragen“ stellen, wie z.B. zur Baustellenzufahrt und so weiter. Herr Korndorff hat uns bisher jedes Mal beruhigt und wir sind so froh, dass wir mit so einem erfahrenen Menschen und einer Firma mit so viel Bauerfahrung den Traum von unserem Haus realisieren können.

Wir denken nur noch in der Kategorie Haus

Im Prinzip unterhalten wir uns gerade fast nur noch über das Haus, was uns aber sehr viel Spaß macht und uns sehr begeistert. Dabei kommen jedes Mal 1000 alte und neue Fragen auf (Z.B. Welchen Boden wollen wir? Wie werden wir die Bauphase organisieren? Was kosten eigentlich die Deckenspots, die wir gerne wollen? Kommen wir mit dem Geld hin? Was müssen wir jetzt vorbereiten, wie z.B. den Keller in unserem aktuellen Haus ausmisten? usw.). Michael beschäftigt sich außerdem mit technischen Sachen (gerade liest er sehr viel zu Zisternen und regenerativer Energie) und zusammen haben wir uns überlegt, wie wir unser Mehrgenerationenhaus möglichst flexibel für verschiedene Lebensphasen gestalten können. Über all das werden wir noch schreiben.

Ich werde mich jetzt erst einmal hinsetzen und mir nochmals die Grundrisse anschauen… Ich hoffe für Herrn Korndorff, dass mir nicht noch mehr auffällt, denn ich habe ihm gerade schon eine Email mit weiteren Fragen geschickt… Danke, Herr Korndorff, dass Sie so geduldig sind! (-:

Ein Grund zum Feiern! Oder: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen, wenn man ein Grundstück sucht

Im Sommerurlaub

Im Moment sind wir mit unserer (Groß-)Familie im Urlaub und in der letzten Woche haben sich – trotz Urlaubs – die Ereignisse überschlagen.

Wir ihr wisst waren wir auf der Suche nach einem Grundstück. Das hat sich wirklich als sehr schwierig herausgstellt, weil es in unser Stadt und der Umgebung kaum Grundstücke gibt. Aktuell haben wir das Gefühl, dass jedes noch so steile Hanggrundstück auf den Markt kommt und die meisten Grundstücke entweder an einer viel befahrenen Straße liegen oder am Ende der Welt oder beides.

Bisher hat uns das nicht umgehauen, wobei wir uns schon gefragt haben, ob wir wohl wirklich jemals etwas finden würden… (eine Hoffnung war die von Bien Zenker zugesagte Hilfe beim Grundstückskauf).

Auf der Grundstückssuche

Nun gab es dieses eine Grundstück, das viele unserer Kriterien erfüllt:

  • Ruhige Lage (zumindest, wenn die Motorradfahrer keine Ausflüge machen),
  • im Grünen,
  • ziemlich groß,
  • eine Anbindung an den Nahverkehr (wenn auch nicht vollkommen perfekt, aber damit können wir leben)
  • und natürlich ein bezahlbarer Preis. In unserer Gegend bezahlt man teilweise 600 – 700 Euro für Grundstücke (im Umland, wohl gemerkt!), bei 600 qm kommt da gleich eine stolze Summe zusammen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben ein Grundstück gefunden, das uns sehr gut gefällt und mit viel Glück, vor allem Schnelligkeit und auch etwas Hilfe von Bien Zenker konnten wir es auch vom Urlaub aus reservieren! Und heute kam zudem die Zusage der Bank zur Finanzierung des Grundstücks. Deswegen haben wir heute mit einem schönen Glas Champagner angestoßen.

 

Warum wir nun zuerst das Grundstück kaufen

Die aktuelle Finanzierungszusage bezieht sich zunächst auf das Grundstück. Meine Schwägerin hat gleich gefragt: „Habt ihr das Haus nicht finanziert bekommen?“ So ist das natürlich nicht. Die Bank wollte eine Schätzung für das Gesamtvolumen haben und hat dieses auch abgesegnet. Aber damit wir das Grundstück schnell kaufen können (was wir sollten, damit hier nichts mehr dazwischen kommen kann), wurde nun zunächst der Grundstückskauf herausgelöst aus der Finanzierungsanfrage.

Für die Finanzierung des Hauses benötigen wir detaillierte Baupläne und um diese zu erstellen, müssen wir unseren Vorvertrag bei Bien Zenker auflösen und der finale Vertrag wird gültig (zumindest habe ich das so verstanden…). Erst wenn der Vorvertrag aufgelöst wurde, werden die Architekten und Statiker von Bien Zenker im Detail tätitg – das ist natürlich verständlich, denn ohne finalen Auftrag wird ja auch keine Dienstleistung erbracht.

Das heißt, manchmal kann es auch sinnvoll sein, zuerst den Grundstückskauf voranzubringen (wobei man das ungefähre Gesamtvolumen unbedingt kennen sollte!). Das haben wir jetzt gemacht und wir freuen uns riesig, dass die Finanzierung des Grundstücks nun steht. Die Zeit bis zum Einzug bzw. Hausverkauf unseres bestehenden Hauses wird dann zwar eng, weil wir nun zwei Immobilienkredite bedienen müssen – aber so ist das halt, wenn man baut.

Wie wird unser Haus wohl aussehen?

Natürlich überlegen wir nun die ganze Zeit, wie unser Haus wohl aussehen wird und welche Raumaufteilung wir wollen. Unsere Überlegungen dazu werden wir in Kürze beschreiben. Jetzt freuen wir uns erst Mal, über die Reservierung und Finanzierungszusage und hoffen sehr, dass nichts mehr dazwischen kommt. So könnte der Verfkäufer zum Beispiel auch mit Reservierungsvereinbarung noch vom Grundstück zurücktreten. Aber davon wollen wir mal nicht ausgehen.

Daher: Prost!

Warum wir mit Bien Zenker bauen wollen

Unsere Wohnbedürfnisse

Manche unserer Freunde fragen uns, warum wir überhaupt bauen wollen, denn wir wohnen bereits in unserem eigenen sehr schönen Haus (das wir definitiv auch sehr lieben).

Michael und ich haben uns immer wieder mit der Frage einer räumlichen Veränderung beschäftigt. Nun kommen einige Dinge zusammen, wie z.B. der Wunsch, etwas aus der Stadt rauszuziehen und mehr im Grünen zu wohnen.

Ein Hauptgrund ist aber eigentlich, dass wir der Meinung sind, dass unser Reihenhaus für uns perfekt war, als die Kinder kleiner waren. Aber mit größer werdenden Kindern ändern sich die Bedürfnisse und wir möchten jetzt – da wir wirtschaftlich gesehen noch lange genug arbeiten werden, um ein neues Projekt zu finanzieren – die Weichen für die nächsten Jahrzehnte stellen.

So kam der Gedanke, ein Zweifamilienhaus zu bauen. So lange wir alle fünf noch zusammen wohnen, hätten wir alle mehr Raum. Und natürlich könnte später – wenn die Jungs flügge sind – einer der Söhne mit Familie bei uns wohnen, was ein wirklicher Traum für uns wäre. Wir denken aber auch an Michaels Eltern,  die in ein paar Jahren aus ihrem Haus ausziehen wollen um näher an der Familie zu wohnen. Wenn weder ein Sohn noch die Schwiegereltern einziehen würden, könnte man aber auch ein Stockwerk an Freunde vermieten oder als Ferienwohnung anbieten. All diese Optionen erscheinen uns sehr sinnvoll.

Warum aber mit Bien Zenker bauen?

Mein Bruder Magnus hatte sich ja lang mit dem Häuserbau beschäftigt und als ich vor gut eineinhalb Jahren den Bien Zenker Katalog bei ihm auf dem Tisch sah, habe ich mich sofort in die Häuser verliebt. Ich finde die Grundrisse toll und mich überzeugt sowohl die mögliche Erweiterung in Größe oder Ausstattung als auch die kurze Bauzeit. Außerdem finden wir toll, dass alle Bien Zenker Häuser auf jeden Fall die KFW Standards eines Effizienshauses 55 erreichen. Eigentlich hätten wir gerne den Effizienzstandard 40Plus (was das bedeutet, schreiben wir in einem eigenen Blog), aber vermutlich wird das zu teuer, wenn man einen Keller hat – was ich UNBEDINGT will (mehr dazu auch in einem anderen Blog). Kurzum: Ich habe immer bei Dingen ein spontanes Bauchgefühl, und mein Gefühl bei Bien Zenker war nur vom Katalog her schon sehr positiv. Zudem bietet Bien Zenker verschiedene Zweifamilienhäuser an, weswegen es uns sinnvoll erschien, uns noch intensiver mit den Häusern und der Firma zu beschäftigen.

Manchmal legt sich mit der Zeit das gute Bauchgefühl und man findet Gründe, warum man dieses und jenes doch nicht will (ich finde es übrigens ungemein wichtig, dass man dann genau hinhört und nicht im Eifer des Gefechts in der Mühle weitermacht. Damit haben wir auch unsere Erfahrungen gemacht und sind schließlich aus einem Bauvorhaben ausgeschieden, bei dem sich das ungute Gefühl nicht abstellen ließ – mehr dazu auch ein anderes Mal). Aber an meinem positiven Eindruck über die Häuser von Bien Zenker hatte sich auch nach einiger Zeit nichts geändert.

Als wir nun ein Grundstück im Auge hatten (was dann nichts wurde, mehr dazu auch später – ihr seht, wir haben schon jetzt viel zu erzählen), haben wir bei Bien Zenker in Offenburg einen Termin ausgemacht und Herrn Heinz Korndorff dort getroffen. Das Gespräch mit ihm war so positiv und authentisch, dass sich unser erster Eindruck von Bien Zenker auch dort vor Ort bestätigt und verstärkt hat.

Michael, Hanna und Heinz Korndorff von Bien Zenker in Offenburg

Herr Korndorff ist ein Fachmann im Geschäft und er konnte alle Fragen so gut und verständlich beantworten, dass wir nach unserem ersten Gespräch mit einem Stapel Kataloge und zufrieden nach Hause gefahren sind.

Aber welches Haus überzeugt und nun und welches möchten wir bauen?

Wir interessieren uns für das Zweifamlienhaus Celebration 211. Es hat zwei Wohnungen übereinander, was wir sehr gut finden, weil man damit zumindest in einer Wohnung ebenerdig wohnen kann. Es gibt verschiedene Varianten (das ist das V1, V2…, wie Herr Korndorff uns erklärt hat) und den Grundriss einer Variante findet ihr hier:

https://www.bien-zenker.de/haus/celebration-zweifamilienhaeuser/211-v5.html

Vor welchen Herausforderungen wir im Moment stehen

Nun müssen wir „nur“ noch ein Grundstück finden, was uns aktuell schon fast hoffnungslos erscheint. Aber Herr Korndorff hat gesagt, dass Bien Zenker dabei hilft. Da sind wir nun natürlich SEHR gespannt. Mit Sicherheit ist dieses Angebot ein weiterer Grund, warum wir das Gefühl haben, dass Bien Zenker die richtige Firma für uns ist.

Was wir bei unserer bisherigen Grundstückssuche schon erlebt haben, werden wir bald schreiben… Wir haben eine wahre Odyssee hinter uns.

Wenn Pläne sich ändern und neue Pläne entstehen

Das ist mein erster Blogeintrag auf dieser Seite. Ich heiße Hanna und bin Magnus Schwester (mehr erfahrt ihr über meine Familie und mich in Kürze auf der Webseite).

Magnus hat schon lange nicht mehr auf diesem Blog geschrieben. Das hängt damit zusammen, dass der Plan seiner Familie, mit Bien Zenker zu bauen, geändert wurde. Nicht wegen Bien Zenker, sondern weil das zu bebauende Grundstück nicht wie erwartet vom Gemeinderat innerhalb eines bestimmten Zeitfensters zur Bebauung freigegeben wurde (zumindest glaube ich, dass das so war). Ein Szenario, das andere Baufamilien kennen: Das anvisierte Grundstück passt doch nicht (Oh! Dazu habe ich auch viel zu erzählen!).

Magnus und Feli haben sich nun ein tolles Haus mit wunderbarer Fernsicht gekauft. Schaut mal hier:

Und nun sind die beiden kräftig am Umbauen – denn wenn man nicht neu baut, muss das alte Zeug erst einmal raus. Und das macht sooo viel Arbeit! Ich weiß, warum ich lieber neu baue (-:

Dabei wird Magnus an manchen Tagen auch unterstützt. Heute waren Elias und ich dort und haben kräftig mitgeholfen, alte Tapete abzureißen usw.

Auf dem Bild sehr ihr Elias (der übrigens auch Magnus Patenkind ist).

Besonders beeindruckt war ich aber von unserer Hündin Nala, die trotz lauten Arbeitens mit dem Borschlaghammer (das war Magnus Job) ganz ruhig bei uns im Nebenraum lag und teilweise sogar geschlafen hat….

Ich würde sagen, Nala ist bereit für ein eigenes Bauprojekt.

Damit bin ich schon beim eigentlichen Punkt: Ein Mitarbeiter von Bien Zenker (Herr Korndorff aus Offenburg, den ich auch noch mit gesondert vorstellen werde) hatte bei unserem ersten Gespräch gesagt, dass sie sehr viele neue Kunden über Empfehlungen von bestehenden Bien-Zenker Kunden gewinnen. Auch wenn Magnus nur vorübergehend Bien-Zenker Kunde war, hat er doch so gut von der Firma gesprochen, dass wir – als für uns der Wunsch nach einem (neuen) Haus aufkam, Bien Zenker sofort in die engeren Auswahl als Hausbauer für unser Haus in Frage kam.

Also haben wir uns entschieden, diesen Blog weiterzuführen. Denn wir finden, dass es großartig ist, mit anderen Menschen in einer ähnlichen Phase im Austausch zu sein und wir wollen – wie von Magnus auch schon so interessant und toll dargestellt – auch von unseren Erfahrungen auf dieser Reise sprechen.

Am Anfang werden wir nun einige Blogs posten, weil wir euch „updaten“ wollen, dann wird der Abstand etwas größer. Mit Sicherheit werden wir aber bei jeder Neuigikeit und jeder wichtigen Entscheidung etwas schreiben (-:

Viele Grüße

von Hanna

 

Unser Bien Zenker Bauprojekt – Vorerst noch auf Eis gelegt

Ja so kann es eben auch sein. Alles ist theoretisch geplant, der Kreditantrag für unser Bien Zenker Haus ist zum Abschicken bereit und die Vorfreude so groß. Leider macht uns die bevorstehende Erschließung des Gebietes einen Strich durch die Rechnung. Diese zieht sich nämlich seit über einem Jahr aus verschiedenen Gründen in die Länge und dies ist für uns zermürbend. Wir sind nach wie vor überzeugt vom Traum „Eigenheim“ und würden auch gerne mit Bien Zenker bauen – die Warterei hat uns dennoch dazu bewogen die Augen offen zu halten und eventuell ein Bestandshaus zu kaufen und dieses zu renovieren und zu sanieren.

Bien Zenker Fertighaus oder Bestandshaus?

Es hat unserer Meinung beides sein Für und Wider. Bei unserem Fertighaus finden wir es schön, dass wir einen großen Spielraum haben unsere Wunschvorstellungen im Bereich Raumaufteilung und Innenarchitektur umsetzen zu können.  Beim Bestandshaus sind hier schon viele Vorkehrungen getroffen und unser Traum von großen Räumen und hohen Wänden ist meist aufgrund der Statik nicht leicht durchzusetzen. Es gab tatsächlich ein Bestandsgebäude (ein alter Kindergarten) welches uns gefallen hätte. Es gab jedoch Differenzen mit dem Investor, so dass wir momentan wieder auf dem Stand sind, das Warten auf unser Bien Zenker Haus in Kauf zu nehmen.

Vorvertrag und verständnisvolle Beratung von Frau B. von Bien Zenker

Den Vorvertrag, den wir im vergangenen Jahr abgeschlossen hatten war an bestimmte Kündigungsvoraussetzungen geknüpft. In unserem Fall waren das die Bereitstellung des Grundstückes und das OK der finanziellen Förderung durch die L Bank mit dem Z 15 Darlehen. Da die Anfrage des Z15 Kreditantrages an den Satzungsbeschluss geknüpft ist, welcher bis zum heutigen Tag noch nicht zu Stande gekommen ist und das Grundstück bis zum vereinbarten Zeitpunkt (in unserem Fall Mai 2018) noch nicht bebaut werden kann, wäre und ist es uns ein Leichtes aus dem Vorvertrag auszusteigen. Da wir in letzter Zeit uns mit der Bestandsimmobilie „Kindergarten“ angefreundet hatten, haben wir dies sofort offen und ehrlich mit unserer Bien Zenker Beraterin Frau B. kommuniziert. Mal ehrlich – es ist nicht gerade angenehm die Karten auf den Tisch zu legen und die Sache abzublasen, denn wir hatten schließlich viele intensive Treffen und Gespräche zur Planung unseres Bien Zenker Hauses und da spielt natürlich auch eine persönliche Note mit. Trotzdem war sie verständnisvoll und konnte gut verstehen, dass wir endlich konkret werden wollen und unser Traum vom Haus verwirklichen wollen. Für die Langwierigkeit der Erschließung des Baugebietes konnte sie schließlich auch nicht mehr tun als immer wieder Kontakt zum Bürgermeister zu suchen und soviel „Druck“ zu machen wie es eben nur geht.

Wir haben dann im Mai ca. 4 Wochen Zeit den Vertrag zu verlängern oder eben zurückzutreten. Hier wird es im Wesentlich auch auf Bien Zenker ankommen. Werden Sie, wovon wir eigentlich ausgehen (da wir effektiv nichts für die Verzögerung können und uns auf die Beratung von Frau B. verlassen haben), die Preise halten? Wir sind gespannt, was dabei rauskommen wird und halten euch auf dem Laufenden.

Bauherrentipp für Werkvertrag mit Bien Zenker

Tipp: Die Möglichkeit eines Rücktritts vom Werkvertrag sind an individuelle Bedingungen geknüpft. Diese könnte Ihr gemeinsam mit dem Vertriebler von Bien-Zenker festlegen. An diese Rücktrittsrechte geknüpft ist ein Ausstieg problemlos möglich. Aber auch nur dann, wenn die vertraglichen Fristen eingehalten werden. Diese sind in jedem Werksvertrag geregelt und gehören gerne zum Kleingedruckten. Bei Bien-Zenker hat man vier Wochen Zeit zum Rücktritt. Danach ist diese Möglichkeit verwirkt und ein Austritt des Vertrages komplizierter.

Der perfekte Zeitpunkt ist JETZT

Dazu gab es in unserer Familienkonstellation noch Neuigkeiten. Seit 6 Wochen ist unsere zweite Tochter Jacinta auf der Welt und macht unsere Familie komplett. Nun macht unser Bien Zenker Haus mit zwei geplanten Kinderzimmern noch viel mehr Sinn und wir würden am liebsten sofort starten. Wir hoffen dass wir euch bald von der Fertigstellung des Satzungsbeschlusses berichten können und es endlich in die nächste Phase gehen kann. Denn viele interessante Entscheidungen kommen ja erst noch: welche Fliesen oder Bodenbeläge sollen es werden? Was machen wir in Eigenleistung und bei was lassen wir lieber den Fachmann ran? Wir hoffen, dass wir bald in die Feinheiten gehen können. Drückt uns die Daumen!

Die Sache mit der Grunderwerbsteuer – 20.000 € sparen?

Ein Hausbau bringt hohe Kosten mit sich. Sei es Massiv- oder Fertighaus, Grunderwerbsteuer muss man in beiden Fällen bezahlen. Die wesentliche Frage ist jedoch, wieviel Grunderwerbsteuer man bezahlen muss. Ich möchte nun nicht genau auf die Steuersätze in den einzelnen Bundesländern eingehen. Seitdem dies Sache der Länder ist, wurden sie in fast jedem Bundesland erhöht und bei uns in Baden-Württemberg liegen sie aktuell bei 5%. Kaufe ich eine Bestandimmobilie, muss ich an den Staat also 5% Grunderwerbssteuer entrichten. Doch wie stellt sich das Ganze dar, wenn ich baue?

Grundstück und Fertighaus von einem Anbieter

Ich möchte in zwei Fälle unterscheiden: Kauft man das Grundstück quasi über den Anbieter des Fertighauses, ist die Rechtslage klar. Dann muss ich sowohl für das Grundstück als auch für das Fertighaus Grunderwerbsteuer entrichten. Selbst wenn der Grundstückseigentümer nicht identisch mit dem Fertighausherstellen ist, geht das Finanzamt oft von einem einheitlichen Vertragswerk aus und man muss die volle Grunderwerbsteuer entrichten. Ich habe gerade mit unserem hiesigen Finanzamt und der dort zuständigen Grundstückswertstelle telefoniert. Die wesentliche Frage ist also, ob ich vom Grundstücksverkäufer verpflichtet werde, mit einem bestimmten Fertighaushersteller zu bauen? Ist dies der Fall, so liegt ein einheitliches Vertragswerk vor.

Grundstückskauf und Wahl des Herstellers für das Fertighaus getrennt

Kaufe ich das Grundstück zuerst und bin in meiner Wahl für einen Fertighaushersteller frei, so handelt es sich um zwei rechtlich unterschiedliche Geschäfte, zwischen denen kein Zusammenhang besteht. In diesem Fall muss ich die Grunderwerbsteuer nur für das Grundstück und nicht für das Fertighaus bezahlen. So lassen sich schnell 20.000 € und mehr einsparen. Es lohnt sich als genauer hinzuschauen und auch mit dem Verkäufer des Grundstücks nochmal ins Gespräch zu gehen, ob denn eine rechtlich bindende Vereinbarung besteht oder nicht. Dazu bin ich bei unserem Hausbauprojekt noch in Klärung mit der Wohnungsbaugenossenschaft Ökogeno. Sobald ich hier mehr weiß, trage ich die hier nach.

Finanzierung: Finanzielle Förderung – Z15 Darlehen L-Bank

Heute geht es mal wieder mehr um Zahlen und die Finanzierung unseres Bien-Zenker Fertighauses. Ich hatte vorher natürlich keine Erfahrung, was die Immobilienfinanzierung betrifft und musste mir so mein Know-How selbst aneignen bzw. auf Experten zurückgreifen.

Banken verdienen mit Krediten Geld – Daher wollen Sie Kredite vergeben

Bestimmt hat jeder von euch schon Flyer zu Verbraucherkrediten (5.000 -10.000€) im Briefkasten gehabt und kennt Fernsehwerbung, in der mit einfacher Kreditvergabe geworben wird (ich habe da immer den Smava-Jingle im Kopf). Wir sehen also, Banken versuchen ihre Produkte an den Mann und die Frau zu bringen. Dass wir Geld von Ihnen bekommen ist keine Nettigkeit, sondern Teil des Geschäftsmodells. Das sollte man im Hinterkopf haben und die verschiedenen Angebote auf dem Markt genau vergleichen. Hilfreich können dabei Vermittler sein. Wichtig ist nur, dass das Ziel der optimalen Finanzierung (optimal ist sehr unterschiedlich: günstigster Zins / niedrige Annuität / viel Förderung) im Fokus stehen sollte und nicht die höchste Provision für den Vermittler. Mit der Interhyp habe ich in der Vergangenheit sehr positive Erfahrungen gemacht. Sie haben mich auch auf die Förderprogramme der Landesbanken aufmerksam gemacht.

Ohne Moos nichts los – das gilt auch beim Fertighaus

Durch Förderung der L-Bank den besten Immobilienkredit erhalten

In einem Newsletter der Interhyp habe ich überhaupt das erste Mal von Fördermöglichkeiten der Landesbanken gehört. Die KfW-Wohnbauprogramme kannte ich bereits und wir hatten ja eigentlich auch vor über die Energieeffizienz hier eine Förderung zu erhalten. Dann bin ich aber auf das Z15-Darlehen der L-Bank gestoßen. Hier die Eckdaten im Überblick:

Förderung für:

  • Familien mit Kindern
  • Basisförderung v. 200.000€ (+ mehr mit mehr Kindern)
  • Zinssatz 0,5 %
  • Sollzinsbindung: 15 Jahre
  • Einkommensgrenze 65.000 €
  • Belastungsgrenze (was im Monat an Tilgung zumutbar ist)
  • Weitere Förderungen (Energieeffizienz, Barrierefreiheit, etc.) und Finanzierung möglich
  • 15% Eigenkapital wobei 8,5% reichen, wenn der Rest über Eigenmittel / oder einen Direktzuschuss (der L-Bank, der den Kredit aber verringert) finanziert wird

Ich kann jedem nur empfehlen, sich direkt auf der Seite umzuschauen. Dort ist alles sehr übersichtlich und ausführlich erklärt. Man wird aber bei den Landratsämtern auch sehr gut beraten. Ich hatte hier bereits zwei sehr ausführliche Telefonate mit dem zuständigen Mitarbeiter und war sehr zufrieden.

Das Wichtigste: Das Eigenkapital

Oft steht und fällt vieles mit dem Eigenkapital. Wir haben aktuell ca. 20.000 € verfügbar und bis Baubeginn können wir weitere 20.000 € ansparen (Achtung – Zwischenfinanzierung für Zeitraum zwischen Antragsstellung und Baubeginn möglich und sinnvoll – z.b. über Schenkungsabsicht mit Nachweis der finanziellen Liquidität von Angehörigen). Also haben wir in etwa 40.000€ in Cash und dann wollen wir über Eigenleistung weitere ca. 30.000€ einbringen. Somit hätten wir die Quote von 15% fast erfüllt. Man kann jedoch auch einen Zuschuss der L-Bank erhalten. Diesen Zuschuss muss man dann jedoch mit einem Umrechnungsfaktor (derzeit 5,36) multiplizieren und um die daraus resultierende Summe verringert sich dann das Darlehen. 100.000€ müssen als Darlehenssumme jedoch bestehen bleiben, wenn man von der Ergänzungsfinanzierung Gebrauch machen möchte.

Der Ergänzungsfinanzierung widme ich bald jedoch einen eigenen Blog-Artikel, denn das ist ein Thema für sich.

Die Finanzierung im Überblick:

  • Eigenkapital Cash: 40.000 €
  • Eigenleistung: unklar zw. 20.000-40.000 € ???
  • Basisförderung Z15: 200.000 €
  • Ergänzungsdarlehen: 240.000 €
    • Zinssatz je nach Sollzinsbindung derzeit ca. 1,5-2,5%

Insgesamt ergibt sich so eine sehr attraktive Finanzierung und wir können die bestehenden Förderungen voll ausnutzen. Ob ich nach der Antragsstellung auch noch so positiv gestimmt bin, lasse ich euch dann wissen.

Das erste konkrete Preisangebot für unser Bien-Zenker Fertighaus

Gestern war es soweit: Die Zahlen kamen auf den Tisch und wir erhielten den genauen Preis für unser Fertighaus von Bien-Zenker. Ehrlich gesagt konnten wir es kaum erwarten genaue Zahlen von Frau B. zu erhalten. Daher hatte ich sie am Montag bereits angerufen und nach dem aktuellen Stand gefragt. Frau B. hatte die Planung an die Bien-Zenker Zentrale nach Schlüchtern gegeben, wo die Kalkulation der Häuser vorgenommen wird. Diese kann bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen und so mussten wir uns seit unserem letzten Termin etwas gedulden. Das war für uns aber gar nicht schlecht, denn so kann man nochmals hin und her überlegen. Ist das Fertighaus wirklich die richtige und für uns passende Lösung? Bekommen wir das mit der Finanzierung hin oder übernehmen wir uns vielleicht doch?

Termin bei uns zu Hause – Gut für unsere Kleine

Was ich sehr positiv fand war, dass Frau B. zu uns nach Hause gekommen ist. Madita konnte so schlafen und wir konnten in Ruhe die Zahlen besprechen. Zwar wurde die Kleine schnell wach, doch zu Hause kann man sie dann doch einfach besser beschäftigen und muss sich nicht darum sorgen, dass sie an Schränke geht, an die sie eigentlich nicht soll.

Endlich bekommen wir einen Preis für unser Fertighaus.

Zur Sache Schätzchen – Klare Kalkulation

Wir hatten bereits bei den ersten Terminen erste Zahlen von Frau B. genannt bekommen. Nun wurde es konkreter und nun gab es Zahlen konkret für unser Haus. Dabei wurden Sonderwünsche von uns berücksichtigt. Von den Fenstern (bei uns wurden in der Kalkulation Rollläden berücksichtigt. Ich habe im Internet oft gelesen, dass diese rausgelassen wurden) bis hin zum Übereck-Erker oder dem zusätzlichen Kinderbad im Obergeschoss war alles geplant und bepreist. Jeder Posten wurde uns erläutert. Das hat mir sehr gut gefallen. Hätten wir uns für ein Ausbauhaus entschieden, wären wir bei 170.000 € rausgekommen. Als Grundlage zur Planung diente das Celebration 150 und wurde dann nach unseren Vorstellungen angepasst. Da für uns jedoch klar ist, dass wir kein Ausbauhaus wollen, ging es gleich weiter und Frau Busch erläuterte die Posten, die zur nächsten Ausbaustufe gehörte – Zum Ausbau Fertig (ZAF). Dies ist für uns die wahrscheinlichste Variante. Wir können dann mit lokalen Handwerken den Innenausbau verhandeln und Eigenleistung erbringen. Wir haben uns schon überlegt, evtl. selbst zu verspachteln und Böden zu verlegen. So können wir unser Eigenkapital aufbessern, was für die Finanzierung wichtig sein wird.

Nachträgliche Änderung mindern den Kaufpreis

Wir haben die letzten Wochen schwer mit der Entscheidung getragen, ob ein Bauvorhaben mit einem Volumen v. Gesamt 500 t€ wirklich das Richtige für uns ist. Schwankend haben wir an manchen Tagen eher dagegen und zwei Tage später wieder dazu tendiert. Es ist viel Geld und eine Entscheidung, die das ganze Leben beeinflusst. Daher hatten meine Frau und ich bereits überlegt, wie sich Geld einsparen ließe. Folgende Punkte haben wir uns dazu überlegt:

  • Rolläden benutzen wir in unserer aktuellen Wohnung kaum, daher würden wir diese nur in den Schlafzimmern gebrauchen. Nach Rücksprache mit Frau B. mögliches Einsparpotenzial: 5.000 € +
  • Fenster: Wo wollen / brauchen wir welche Fenster. In der Speisekammer keines aber dafür zwei Dachfenster, die das Obergeschoss lichtdurchfluten.
  • Drittes Kinderzimmer vs. Kinderbad: Die wichtigste Frage (noch immer nicht entschieden) – wollen wir ein drittes Kinderzimmer oder doch lieber das Kinderbad? Hier ließe sich auf jeden Fall nochmals 7.000-10.000 €sparen.

All diese Punkte konnten wir ausführlich ansprechen und Frau B. passte die Planung vor Ort an. So konnten die neuen Posten im Planungsprogramm direkt visualisiert werde und wir hatten eine Vorstellung davon. Je nachdem wieviel man hier ändert, mindert dies den Kaufpreis oder erhöht ihn. Wir rechnen damit, dass eine leichte Reduzierung aus den Änderungen erzielt werden kann.

Nach Info von Frau B. sind Änderungen auch nach Vertragsschluss ohne Probleme möglich. Das war uns sehr wichtig, denn oft verändern sich die Vorstellungen noch und man hat noch Ideen, die man verwirklichen möchte.

Sondernachlässe und Aktionen von Bien-Zenker

Natürlich soll jeder potenzielle Kunde geködert werden. Das funktioniert (ich weiß es noch vom Studium) am Effektivsten über die Preisschraube. Kein Marketing ist erfolgreicher als das Preismarketing. Also wurden uns attraktive Aktionen wie z.B. die Wohlfühlheizung, die es derzeit quasi als kostenloses Upgrade hinzugibt, gezeigt. Das Beste: Auf die Bauteile würde man momentan 19% bekommen und von der Endsumme würde auch noch 2-4% abgezogen werden. Aber das alles nur mit einer Gültigkeit bis Ende Mai. Wenn ihr mich fragt, wird es immer Aktionen geben, von denen man profitiert. Mal variieren diese und lassen größere Rabatte zu. Doch von der Angst einen Rabatt zu verpassen, sollte man sich nicht leiten lassen. Schließlich ist es eine wichtige Entscheidung

Wie es im Bautagebuch nun weitergeht

Jetzt warten wir auf eine Nachricht v. Frau B. die einige offene Punkte beinhaltet. Auch die Kalkulation erhalten wir dann nochmal schwarz auf weiß und dann wird eine Entscheidung anstehen. Offene Fragen werden noch mit der Zentrale von Bien-Zenker geklärt, und wenn dann alles stimmt, steht der Vertragsunterzeichnung nicht mehr im Wege. Erzählt uns doch, wie es bei euch abläuft. Wir freuen uns auf eure Erzählungen.