Wie fertig ist das Fertighaus – zur Ausbaustufe

Neben der Finanzierung kommt während der ersten Planungsschritte eines Fertighauses auch immer die Frage nach der Ausbaustufe auf. Wie fertig soll das Fertighaus am Ende sein? Natürlich wünschen sich viele Häuslebauer ein möglichst fertiges Haus. Doch Handwerken können viele und wenn sich so Kosten einsparen lassen, ist es natürlich attraktiv beim Hausbau selbst tätig zu werden.

Diese Ausbaustufen gibt es bei Fertighäusern und das steht dahinter (Bien-Zenker)

Ich hoffe ich enttäusche euch nicht, wenn ich hier nur die Ausbaustufe von Bien-Zenker aufführe. Aber in unserem Bautagebuch geht es nur um unser Fertighaus und das in nunmal von Bien-Zenker. Hier habe ich auch beschrieben, warum wir von Beginn an auf diesen Fertighaushersteller festgelegt waren. Auf jeden Fall existieren bei Bien-Zenker drei verschiedene Ausbaustufen:

  • Ausbauhaus

Hier erhältst du zwar mehr als den Rohbau, aber mehr als die Haustüre und die innenliegenden Treppen aus Holz dann eben auch nicht. Du musst dich von der Dämmung bis hin zur Elektronik und Sanitärinstallationen wirklich noch um sehr vieles selbst kümmern. Ich finde, man bekommt die Hülle und muss dann selbst für Leben sorgen. Meiner Meinung nach wirklich nur etwas für Berufshandwerker, die auf ein großes Netzwerk zurückgreifen können.

  • Zur Ausstattung fertig

Bei dieser Ausbaustufe ist man schon etwas weiter und muss sich um die Böden, den Sanitärbereich sowie die Wände (auch die Verspachtelung) kümmern. Man liegt hier im mittleren Preissegment und spart gegenüber Schlüsselfertig (abhängig von der genauen Ausbaustufe) ca. 35.000-65.000€. Kleiner Tipp – die Eigenleistungen können auch als Eigenkapital bei der Kreditbeantragung eingebracht werden. Man kann, wenn man lieber lokalen Handwerksbetrieben vertraut auch einfach diese Ausbaustufe wählen und den Innenausbau von den Wunschhandwerkern übernehmen lassen. Vorteil ist mehr Flexibilität und Freiheit. Nachteil: Es kommen zusätzliche Vertragspartner mit ins Boot, die bei Mängel- oder Garantieansprüchen gesondert zu behandeln sind.

  • Schlüsselfertig

Hier ist wirklich alles fertig und ich glaube nicht, dass ich allzu viel hierzu schreiben muss. Nachdem das Haus aufgestellt wurde, kümmert sich der Fertighaushersteller um den kompletten Innenausbau. Häufig greifen die Firmen hier auf Subunternehmer zurück. Dennoch gilt: Für Haftungsfragen ist der Hersteller, mit dem schließlich der Vertrag geschlossen wurde, zuständig.

Wieivel Eigenleistung traue ich mir beim Fertighaus zu?

Je mehr Eigenleistung umso günstiger das Fertighaus

Diese Faustregel kann man beim Bau vom Traumhaus sicherlich anwenden. Wir glauben, dass man seine Handwerkerfähigkeiten jedoch realistisch einschätzen sollte. Sonst passiert es schnell, dass das ehemalige Traumhaus eben zum Selbstausbauhaus wird und man sieht, dass der Hobby-Handwerker am Werk war. Wen das nicht stört und wem die Kostenersparnis lieber ist, kann sicherlich so vorgehen. Uns ist es schon wichtig, dass alles von Fachmännern erledigt wird und man sich am Ende, wenn gemütlich auf der Couch liegt, nicht über das schlecht verlegte Parkett oder andere „Pfuschreien“ aufregen muss. Wie ist eure Erfahrung? Bei uns steht die Entscheidung momentan ja noch aus.

Die Bien-Zenker Empfehlung zur Ausbaustufe

Frau B., die Bien-Zenker Beraterin ließ uns hier im ersten Gespräch sehr viel Freiraum. Doch bereits in ihrem ersten Angebot hatte sie die Ausbaustufe „schlüsselfertig“ als Kalkulationsgrundlage genommen und das war uns ehrlich gesagt sehr recht. Wir sind keine Handwerker und möchten die Familie und Freunde nicht an endlosen Wochenendschichten zu Baustellenarbeit verdonnern. Sie empfahl uns daher auch die Ausbaustufe „schlüsselfertig“. Was wir toll fanden war, dass Sie uns selber auf die Alternative aufmerksam gemacht hatte, die Ausbaustufe ZAF zu wählen und selbst Angebot von Handwerken einzuholen. Man hat so einfach noch mehr Freiheiten. Wir werden nun mal abwarten, was im ersten Angebot unterbreitet wird und werden dann nochmal in uns gehen.

Felis Bautagebuch Teil 1: Unsere Besprechung bei Bien Zenker

Nachdem bisher mein Mann bisher das Geschehen kommentiert hat und den Anfang in unserem Bien-Zenker Bautagebuch (ja, ich weiß wir stehen noch ganz am Anfang und sind vom Bauen weit entfernt) gemacht, möchte ich heute auch mal mit dem Bloggen starten. Schließlich ist unser Hausbau ein Gemeinschaftsprojekt, vielleicht das Projekt unseres Lebens. Und weil Männer und Frauen ja doch immer unterschiedlich ticken, gibt es verschiedene Perspektiven und ich möchte euch den Planungs- und Bauzeit aus der Frauen- und Mamaperspektive schildern. Wie läuft so ein Fertighausbau bei Bien-Zenker mit Kind ab? Wie freundlich sind die Berater zu den Kindern und gibt es No-Gos? Ich starte heute einfach mal mit dem gleichem Thema wie gestern. Die erste Besprechung bei Bien-Zenker aus meiner Perspektive.

Los gehts mit dem Bautagebuch aus der Perspektive der Ehefrau und Mama

Freundlicher Empfang und Raum für Fragen

Schon seit Tagen haben wir uns drauf gefreut – unsere erste Besprechung mit Frau B. von Bien Zenker stand an. Wir wurden sehr nett in ihrem Büro empfangen und sie nahm sich wirklich viel Zeit für uns. Wichtige Fragen wann der Baubeginn sein kann oder was es alles für Gestaltungsmöglichkeiten und Variationen bei den Häusern von Bien Zenker gibt wurden besprochen. Da mein Mann ja noch im Referandariat ist und erst ab September Beamter sein wird, war uns wichtig, dass wir noch Zeit bekommen für die Planung der  Finanzierung. Kein Problem – denn der Baubeginn, so wurde uns versichert, kann eh erst nach der Erschließung beginnen und die zieht sich leider noch hin. Ende 2018 / Anfang 2019 sollte jedoch der späteste Termin sein.

Gestaltungsmöglichkeiten unser Fertighaus

Die ersten 20 Minuten ging es vor allem um Finanzierungsmöglichkeiten – da war Madita noch gut drauf. Leider wurde es für sie zunehmends langweilig und von daher musste die kleine Räuberin beschäftigt werden und ich lief mit ihr durch die Büroräume von Bien Zenker. Trotzdem konnte ich immer wieder mitlauschen 🙂 Im Laufe des Gesprächs kamen wir dann auf meine brennenden Fragen zu sprechen: welche Häuser gefallen uns und welche Gestaltungsmöglichkeiten sind geboten. Frau B. meinte wir können verschiedene Elemente mischen – ob Dach, Zimmeraufteilung (die Frage war ob wir 2 oder 3 Kinderzimmer wollen) und natürlich auch die Ausrichtung des Hauses. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und es ist wirklich vieles möglich – wir sind positiv überrascht!

 

Der Termin bei Bien-Zenker – Die Eckdaten zum Fertighaus

Heute war es soweit. Nach zwei langen Wochen, die wir auf einen Termin warten mussten (es war noch eine Immobilienmesse), trafen wir heute das erste Mal die Beraterin von Bien-Zenker (Frau B.) persönlich, um in Sachen Planung für unser Fertighaus konkreter zu werden. Wir hatten Sie schon am Wochenende an der Immo-Messe getroffen und wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Der positive erste Eindruck zog sich also weiter fort.

Erst einmal ein netter Plausch und Hintergründe

Als wir in das Büro kamen – alles war neu und noch nicht vollständig eingerichtet, trotzdem sehr hell und freundlich – ging es NICHT sofort mit den Planungen los. Zuerst, so hatten wir das Gefühl, ging es darum uns nochmals genauer kennen zu lernen. Wir kommen hier vom Ort und kennen im zukünftigen Baugebiet die Nachbarn. Momentan gibt es noch einige Planungsprobleme mit Abwasserleitungen und an den Stellen, wo es hackte, konnten wir nochmals nachfragen und hatten gleich einen persönlichen Bezug. Wir dachten, dass Frau B. sofort mit Plänen auf uns zukommt und sagt, was alles für Zusatzkosten auf uns zukommen würden.

Unser Fragenkatalog an Bien-Zenker wurde abgearbeitet

Wir hatten uns natürlich vorbereitet. Jedenfalls so gut es ging. Die wichtigsten Fragen hatten wir uns notiert:

  • Wann ist Baubeginn bzw. wie lange dauert es im Worst-Case?
  • Wie hoch sind die Baunebenkosten und wie setzen sie sich genau zusammen?
  • Welche Ausbaustufe wurde uns im ersten Angebot unterbreitet?
  • Welche Nebenkosten sind außerdem zu erwarten?
  • Wie sind die Zahlungsmodalitäten?
  • Wann müssen wir was unterschreiben?
  • Wie ist der weitere Ablauf (Planung, Bau, Abnahme)

Während des Gesprächs konnten alle Fragen umfassend geklärt werden. Auf die meisten Themen ging Frau B. von sich aus ein und ich musste sie gar nicht ansprechen. Nun werden die obigen Fragen bei jedem Baugebiet unterschiedlich sein, weshalb es wenig Sinn ergeben würde, konkreter darauf einzugehen (z.B. Bauzeit). Vielleicht soviel: Die Baunebenkosten belaufen sich auf etwa 30.000-40.000€. Darin ist jedoch bereits ein Puffer eingerechnet.

Erst am Ende ging es um das Wesentliche: Unser Fertighaus von Bien-Zenker

Ich hatte euch in einem vorherigen Post ja bereits geschrieben, dass wir uns bereits in ein Haus verliebt hatten. Das Concept-M Günzburg. Die Basis-Variante liegt hier allerdings schon bei 310.000€ und das ohne den, im Prospekt natürlich besonders in Szene gesetzten, Glas-Kubus / Anbau mit großen Wohn- und Essbereich. Dieser würde nochmals ordentlich zu Buche schlagen. Dennoch haben wir Frau B. gebeten uns diesen nochmals zu kalkulieren. Doch sie machte uns schnell klar, dass man diese Wünsche auch mit einer anderen Hauslinie verwirklich könne und so kamen wir auf die Hauslinie Fantastic 165 V2 und V7. Hierzu haben wir die wichtigsten Fakten abgesprochen.

Jetzt geht es los mit den Planung für unser Fertighaus.

Zimmeraufteilung für unser Fertighaus

Wir wollten auf jeden Fall im Erdgeschoss einen großen Wohn- und Essbereich mit offener Küche. Da wir ohne Keller bauen möchten, muss Platz für ein Technikraum gelassen werden. Außerdem ein Büro sowie ein Gäste-WC mit Dusche, sodass Gäste dieses nutzen könnten. Im Obergeschoss ging es weiter: Elternschlafzimmer, nach Wunsch mit Ensuite Bad und begehbaren Kleiderschrank (hier könnte ihr euch meine Frau vorstellen). Außerdem ein Duschbad für die Kinder (ok bisher erst eine Tochter) und dann: 3 Kinderzimmer. Ihr habt richtig gehört. Wir wollen vorgesorgt haben, denn die Kinderplanung ist noch offen und im Zweifelsfall haben wir lieber ein Gästezimmer übrig.

Traumhaus oder Fertighaus – Ist das hier die Frage?

Keiner unserer Wünsche wurde von Beginn an als unmöglich „deklariert“, jedoch ist uns bewusst, dass das alles natürlich eine Budget-Frage ist. Was können wir uns leisten? Nur für das Fertighaus bleiben ca. 300.000€. Wir sind nun erstmal gespannt, was Frau B. mit diesem Budget plant und welche unsere Wünsche berücksichtigt werden und welche nicht. Sie hat uns um zwei Wochen Planungszeit gebeten, die wir ihr natürlich einräumen möchten.

Wir halten euch auf dem laufenden. Kommentiert diesen Beitrag und erzählt uns von euren Erfahrungen.

Der Schock: Der erste Preis von Bien-Zenker

Wenn man auf der Suche nach dem passenden Fertighaus ist, spielt der Preis meistens eine tragende Rolle. Neben den Kosten für den Bauplatz sind das schließlich die Hauptkosten, die während des Bauprozesses anfallen (doch Achtung – Baunebenkosten nicht vergessen, diese machen gut und gerne nochmals 40.000€ aus).

Ich hatte euch ja bereits berichtet, dass wir durch den Bauplatz auf Bien-Zenker festgelegt waren und daher nicht mit anderen Fertighausherstellern in Kontakt getreten waren.

Homepage von Bien-Zenker – vielseitig aber ohne Preisangaben

So wie man es heute eben macht, haben wir uns auf der Homepage von Bien-Zenker umgesehen. Mittlerweile kennen wir die Seite sehr gut und das Navigieren stellt kein Problem mehr da. Ihr werdet es sicher auch merken, wenn ihr auch auf einen Hersteller / ein Haus festgelegt habt, könnt ihr gar nicht genug Ansichten von eurem zukünftigen zu Hause bekommen. Die Vielfalt bei Bien-Zenker überforderte uns fast. Über verschiedene Filterfunktionen konnte man sich eine Auswahl anzeigen lassen. Darunter auch der Preis des Hauses. Einziges Problem dabei. Die Hauspreise sind auf der Bien-Zenker Seite auch wirklich nur über diese Vorauswahl ersichtlich und lassen gerade bei den teureren Häusern viele Fragen offen. Geht man über einige andere Fertighaus-Baukasten Systeme, erhält man für die Bien-Zenker-Häuser auch Preise. Doch Achtung – die Preise beziehen sich immer auf die Ausbaustufe ZAB – zum Ausbau bereit. Wer es schlüsselfertig möchte, muss nochmal etwas drauflegen.

Unser Traumhaus Concept-M Günzburg ohne Preis

So sehr ich die verschiedenen Seiten auch durchsuchte. Ich konnte keinen Preis für unser Traumhaus finden. Ich dachte mir schon, dass es mit seiner „Design“-Linie zu den teureren Preisen zählt, aber wieviel genau es kosten sollte, blieb und bisher verborgen. Aus diesem Grund schrieb ich die Dame von Bien-Zenker, mit der ich bezüglich des Bauplatzes bereits Kontakt hatte nochmals an und bat sich um eine Preisangabe, sodass wir uns hier orientieren konnten.

Der erste Gesamtpreis von Bien-Zenker – ein kleiner Schock

Wir hatten grob alles einmal überschlagen:

  • Grundstück: 130.000 €
  • Bodenplatte: 15.000€
  • Baunebenkosten: 30.000€
  • Fertighaus:???

Unser Anfangsbudget umfasste nach erster Onlinerecherche, zum Beispiel bei der Interhyp (Budgetrechner) ca. 400.000€ also dachte ich, dass wir mit einem Fertighaus von ca. 225.000 € etwas ordentliches Hinbekommen würden. Doch die Antwort der Bien-Zenker Beraterin ließ nicht lange auf sich warten. Darin dieser für uns zentrale Satz:

Bei den Grundstücken AKB benötigen Sie ein Gesamtspielraum von ca. 500.000 € .

Puh – 500.000€ das ist eine ganz schöne Hausnummer. Das Fertighaus würde ohne Extras auf ca. 310.000€ kommen.

Das war sehr direkt von Bien-Zenker. Vielleicht im ersten Moment zu direkt. Doch nach einem Spaziergang mit meiner Frau waren wir uns einig: Wir möchten das realisieren und das ist es uns auch wert. Ich tüffelte über das Wochenende ein wenig am Haushaltsplan und versucht – dort wo es ging – zu optimieren. Das Ziel: 2.000€ monatliche Annuität – dann würden wir den Gesamtspielraum erreichen.

Ich muss im Nachhinein sagen, dass ich wirklich froh über die direkte Aussage von der Dame von Bien-Zenker bin. Ich hatte im Internet bereits von einigen Beratern gelesen, die mit der Gesamtsumme gerne hinter dem Berg halten (O-Ton meine Frau: „Typisch Verläufer mäßig eben.“). Und das stimmt. Hier wurde gleich mit offenen Karten gespielt und das empfinden wir als sehr positiv. Wir sind nun gespannt, wie es beim ersten Treffen wirklich abläuft und ob es am Ende des Tages wirklich bei diesem „Gesamtspielraum“ bleibt.

Unser Baugebiet – so wird unsere Nachbarschaft

Hier erstmal ein Link zu einer Grafik der Architekten zu unserem Baugebiet und ein kurzer Artikel von der lokalen Zeitung (Südkurier). Als erstes war uns wichtig, dass unser Baugebiet nicht zu weit weg von unserem aktuellen Wohnort ist. Wir fühlen uns hier in der Region sehr wohl und sind hier auch verwurzelt. Wir wussten von Anfang an, dass die Preise hier in Tiengen teurer sind, als in den dörflicheren Strukturen im Umland. Aber die höheren Preise haben wir nach einem längeren Abwägeprozess in Kauf genommen. Wie wir zu unserem Bauplatz gekommen sind, erfahrt ihr in diesem Blogartikel.

Eigentümer – Genossenschaft Ökogeno

Unser 1,5 ha großes Baugebiet gehört der Freiburger Wohnungsbaugenossenschaft Ökogeno. Diese hat das gesamte Areal erworben und wird mehrere Mehrfamilienhäuser auf dem Gelände errichten. Teilweise werden die Wohnungen als Eigentumswohnungen verkauft, auch um „dringend benötigten Wohnraum in Waldshut-Tiengen“ zu schaffen. Andere Mehrfamilienhäuser bleiben in Besitz der Genossenschaft und werden als Mietwohnungen vermietet. Wie ihr am Namen schon erkennen könnt, handelt es sich bei der Genossenschaft um ein „grünes“ Unternehmen, das bereits den bekannten Freiburger (fast autofreien) Stadtteil Vauban gestaltet hat. Umweltfreundliche Bebauung ist der Genossenschaft sehr wichtig. Wahrscheinlich auch aus diesem Grund wurde Bien-Zenker als Fertighaushersteller mit der Vermarktung der Einfamilienhäuser beauftragt, da sich dieser mit den Energiesparhäusern eine umweltschonende Bauweise auf die Fahne geschrieben hat. Jedenfalls geht dies so aus der Projektbeschreibung von Ökogeno hervor.

Ein lebendiges und vielseitiges Baugebiet

Durch die unterschiedliche Bebauung und Bereitstellung unterschiedlicher Wohnkonzepte wird eine Durchmischung der Quartiersbewohner möglich. Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich finde das toll. Nichts langweiliger als eine spießige Reihenhaussiedlung, in der sich jeder seinen Gartenzaun 2m hochzieht und mit Scheuklappen durch die Gegend läuft. Unsere Gesellschaft lebt doch vom Austausch und miteinander. Gerade beim Thema Hausbau merke ich immer wieder wie toll es ist Unterstützung zu erfahren. Sei es von der Familie oder von Freunden. Und wo beginnen die Freundschaften? In der Nachbarschaft. Insofern finde ich die Vielseitigkeit, die in unserem Baugebiet entsteht sehr toll. Das wirkt sich doch auch unmittelbar auf die Lebensqualität später aus.

Ob und inwiefern das Wohnkonzept der Genossenschaft am Ende wirklich umgesetzt werden kann, nämlich ein Wohnquartier zu errichten, „in dem Menschen mit und ohne Handicap, Alt und Jung, Singles, Paare und Familien gemeinsam wohnen, sich nach ihren Möglichkeiten in die Gemeinschaft einbringen und nachbarschaftlich unterstützen.“, bleibt offen. Vielleicht scheitert es am Ende ja auch einfach am Preis?

Wie sind eure Erfahrungen beim Baugebiet? Ich bin gespannt, was ihr berichtet.

 

Unser Bauplatz – wie teuer darf es werden

Das Thema Bauplatz war eigentlich der Startpunkt für unser Bauvorhaben. Ich weiß nicht genau, wie ihr es gemacht habt. Aber meine Frau und ich sind in den letzten Jahren schon immer mit offenen Augen durch die Region gefahren und haben ab und an mal auf den Seiten der Gemeinden und Bauämter nachgesehen, was sich in Sachen Bauland bei uns in der Region tut. Die gängigen Immobilienportale haben bei uns leider wenig hergegeben. Hier hatte ich euch ja bereits beschrieben, dass Bauland bei uns sehr knapp ist. Vieles geht unter der Hand weg und wen man niemanden kennt, wird es schwierig. Nun war es so, dass meine Frau bereits vor unserer Ehe (diese Zeiten hat es wirklich gegeben) in einer Single Wohnung gewohnt hat. Und

diese befand sich in einer ruhigen Ecke der Stadt, nahe dem Fluss. Und als ich sie damals kennen lernte und wir bei ihr auf der Terrasse saßen, dachten wir uns schon damals: Hier zu bauen, das wäre doch fein. Irgendwo wurde die freie Wiese hinter dem Haus, in dem meine Frau wohnte, tatsächlich zum Bauland. Zu dieser Zeit, mittlerweile fast 4 Jahre her, hatten wir weder das Budget, noch die Vorstellung von einem Haus hier „Am Kalten Bach“.

Hochzeit – Berufswechsel – Nachwuchs – und nun?

Nun sind vier Jahre vergangen. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Wir haben geheiratet, sind in eine schöne Galerie-Wohnung (im selben Ort, 1000€ Miete) gezogen. 2016 kam unsere Tochter Madita auf die Welt und auch seit 2016 absolviere ich mein Referendariat und werde ab September wieder voll (voll nur bezogen auf das Einkommen, denn mit den Referendariatsbezügen kann man wirklich keine großen Sprünge machen) in das Berufsleben einsteigen.

Somit haben sich einige Vorzeichen geändert und mit dem Nachwuchs wächst der Wunsch auf ein Eigenheim. Wieso weiter die Miete bezahlen, wenn man denselben Betrag auch für einen Kredit verwenden könnte und später Hauseigentümer ist? Weitere Infos dazu in der Rubrik Finanzen / Finanzierung.

Die Kosten für den Bauplatz von Bien-Zenker

Nicht ganz unser Baugebiet – aber ganz in der Nähe. So schön haben wir es hier.

Nun kenne ich die Region, in der ihr lebt nicht genau. Die Kosten für Bauplätze schwanken innerhalb Deutschlands ja extrem. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Bauland liegt in Deutschland bei 130 € / qm. Nun bringt mit der Durchschnittspreis nicht viel, wenn ich in München, Stuttgart oder Köln wohne.  Hier liegen die Preise locker bei 600-800 €/qm (bitte korrigiert mich, wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt). Wird es wiederum sehr ländlich, kann der Preis auch zwischen 40-100€ /qm liegen. Man muss sich eben immer wie Frage stellen, was man möchte. Die Bauplätze, die ich von Bien-Zenker angeboten bekommen habe, liegen alle bei 295€/qm. Von einer Freundin, die bereits vor zwei Jahren das Projekt kannte und sich schon damals für einen dortigen Bauplatz entschieden hat, weiß ich, dass sie anfangs bei 265€/qm lagen. Durch teurere Erschließungskosten ist der Preis hier jedoch nochmals gestiegen. Die Bauplätze schwanken in ihrer Größe zwischen 410-655 qm. In blanken Kaufpreiszahlen heißt das: 120.000€-190.000€ muss man für einen Bauplatz berappen. Das ist viel Holz und auch wir haben hin und her überlegt, ob es uns das am Ende des Tages wert ist. Am Ende haben wir uns dafür entschieden.

Unser Wunschbauplatz: Nr. 6 – 430 qm – 127.000 €

Also wollen wir es wagen. Wir möchten einen dieser (teuren) Bauplätze haben. Drei Bauplätze waren bereits vergeben und zwei weitere vorgemerkt. Es blieben noch 6 Bauplätze zu Auswahl. Was war uns wichtig? Wir wollten einen Eckbauplatz, der möglichst rechteckig ist. Es gab einen sehr länglichen Bauplatz und einige weitere Bauplätze zwischen den anderen. Von der Größe her unterschieden sich diese nur wenig und so fiel unsere Wahl am Ende auf Bauplatz Nr. 6. Ein 430 qm großer Eckbauplatz. Fun-Fact dazu – sollte alles klappen, würde die Freundin die zukünftige Nachbarin werden, sie hatten bereits Bauplatz Nr. 7 (direkt daneben) erworben. Aber dies hat bei unserer Entscheidungsfindung keinen Ausschlag gegeben. Dafür war und ist und diese Entscheidung zu wichtig. Hier ein Link zur Wohnungsbaugesellschaft, die einen Bauplan online hat. Wir haben das Grundstück links Unterhalb von Grundstück D (Blau eingefärbt, darin das Grundstück rechts oben) Bei der Auswahl des Bauplatzes war uns auch wichtig, dass wir in der Wahl für ein Bien-Zenker Fertighaus nicht eingeschränkt werden. Also sprach ich die Bien-Zenker Beraterin darauf an. Sie konnte mich beruhigen und sagte, dass sie bei den Bauplätzen die volle Gestaltungsfreiheit hätten. Sowohl in Sachen Größe, müsse man sich lediglich an die geltenden Bauvorschriften (z.B. Mindestabstand zum Nachbargrundstück) halten. Ansonsten könne man ein- oder zweigeschossig bauen und jede Art von Dachaufbau (Flach-, Sattel- oder Pultdach) wählen. Teilweise gibt es bei den Baugebieten hier strengere Auflagen und die Häuser müssen einheitlich gebaut werden.

Ob es am Ende nun wirklich Bauplatz Nr. 6 wird, erfahrt ihr in den nächsten Monaten. Wir halten euch auf jeden Fall up-to-date und freuen uns bis dahin auf eure Erfahrungen mit Bien-Zenker oder anderen Fertighausherstellern.

Die erste Kontaktaufnahme mit Bien-Zenker

Unsere erste Kontaktaufnahme mit Bien-Zenker verlief unspektakulär. Nachdem unser erster Wunschbauplatz in einer Nachbarortschaft nicht mehr verfügbar war, teilte mir die Dame vom Stadtbauamt mit, dass in Tiengen ein Baugebiet privat von der Freiburger Wohnungsbaugenossenschaft Ökogeno erschlossen wird. Einmal gegoogelt und einen Anruf später erhielt ich die Information, dass Bien-Zenker für die Vermarktung der Einfamilienhäuser zuständig ist. Somit hatten wir – nicht so wie bei vielen von euch – keine Wahl zwischen den Fertighausherstellern und waren bei diesem Bauplatz von Beginn an auf Bien-Zenker festgelegt.

Meine Vermutung: Die Bauplätze sind ohnehin schon vergeben und ich komme zu spät. Wir leben direkt an der Schweizer Grenze und Wohnraum ist hier sehr knapp. Auf städtische Bauplätze muss man sich bewerben und es ist schwer, an Bauland zu kommen. Entsprechend ist auch der Markt für Bestandsbauten, sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Einfamilien- oder Reihenhäusern (die für uns aber ohnehin rausfielen).

Der erste Anruf bei Bien-Zenker

Wir mussten gleich Bescheid wissen.

Aber ich wollte nichts unversucht lassen, um unserem Traum von Eigenheim näher zu kommen. Auf der Homepage von Bien-Zenker wurde mir bei der Suche gleich der passende „Verkäufer“ / Vertreter vor Ort angezeigt, der eine eigene Webpräsenz hatte. Die Dame des Verkaufsbüros konnte ich über ihr Handy erreichen und nach einer kurzen Vorstellung sagte sie mir die frohe Botschaft: Es sind noch Bauplätze verfügbar – Freude -. Die erste Euphorie sollte mir jedoch schnell wieder vergehen. Die Frage nach den Quadratmeterpreisen brannte mir unter den Nägeln. Also direkt drauf zu: „Wie hoch sind den die Preise für das Bauland?“

„Der Quadratmeterpreis liegt momentan bei 295,00€.“ – puh, das ist eine Hausnummer. Die Bauplätze in den umliegenden Ortschaften (eher dörflicher) liegen bei Quadratmeterpreisen von 70-130€. Aber gut, wir wären in unsere Wunschstadt.

Ohne zuviele weitere Worte zu verlieren, sagte mir die Dame von Bien-Zenker zu, mir einen aktuellen Bebauungsplan zuzuschicken, der die freien Bauplätze auszeichne. Sobald sie von ihrem Außentermin wieder im Büro sei, würde ich diesen erhalten.

Die erste Kontaktaufnahme mit Bien-Zenker verlief also sehr positiv. Kurz und knapp – alle Informationen, die ich wollte, habe ich in kurzer Zeit erhalten. Und abends kam wie besprochen der Plan mit den noch freien Bauplätzen. Wie es weitergeht, erfahrt ihr demnächst in ersten Artikel über Bauplätze.

Die Entscheidung ein Fertighaus zu bauen – eine weitreichende Entscheidung

Wir bauen ein Haus. Ein Fertighaus. Die Entscheidung ein Haus zu bauen gehört wohl für jeden Häuslebauer zu den wichtigsten des Lebens. Kaum eine andere Entscheidung (ok vielleicht unsere Hochzeit 😉 ) hat so tiefgreifende Folgen.

So sieht es momentan bei uns Zuhause aus

Was sich mit einem eigenen Haus alles ändert:

  • (für immer?) an einen Ort gebunden
  • Finanzielle dauerhafte Belastung
  • Freiheit in den eigenen vier Wänden

Für viele Familien ist die Entscheidung für einen Ort bereits vorher getroffen. Durch die Arbeitsstelle der Eltern und durch familiäre Bindungen vor Ort ist man meistens auf einen Ort festgelegt. Nach dem Studium in Leipzig hat es mich zu meiner Frau wieder nach Süddeutschland gezogen. Nach meinem Referendariat an den beruflichen Schulen starte ich dort nun ab September voll in den Lehrerberuf ein. Wir sind hier am Hochrhein gesetteled und genießen das Leben und die hohe Lebensqualität am Fuß des Südschwarzwalds.

Ich habe oben die für uns zentralen Punkte aufgelistet, die sich ändern. Die Liste ist sicherlich nicht vollständig und für jeden anders. Für uns stellt die Bindung an einen Ort kein Problem dar. Wir lieben das Reisen und kommen so immer noch herum. Aber für den ein oder anderen mag die Festlegung an einen Ort schwieriger sein. Doch auch dann kann ein Fertighaus als Investitionsprojekt angesehen werden. Was man dabei berücksichtigen sollte, werde ich noch berichten unter der Rubrik Finanzen.

Die Rubrik Finanzen wird sich mit dem zweiten Punkt beschäftigen, die finanziell dauerhafte Belastung. Zwar hat man die mit einer Miete auch, doch Hand aufs Herz – wer von den Häuslebauern zahlt nicht mehr Annuität / Kreditrate als die Miete. Diese ist fast immer höher und für viele Familien hat diese finanzielle Mehrbelastung Folgen. Man muss sparsamer Leben und die ein oder andere liebgewonnene Gewohnheit aufgeben. In der Rubrik Finanzen möchte ich all jede Themen aufgreifen und auch den Prozess der Kreditbeantragung darstellen.

Fertighaus: Auf Bien-Zenker gekommen

Anders als viele andere Fertighäusle-Bauer, stand bei uns die Entscheidung für Bien Zenker von Beginn an fest. Warum? Ganz einfach: Die Bauplätze in unserer Stadt wurden exklusiv von Bien Zenker vermarktet und so waren wir von Beginn an auf diesen Fertighaushersteller festgelegt. Das heißt natürlich nicht, dass Bien Zenker von Beginn an die einzige Option war. Bei uns in der Region gibt es in verschiedenen Ortschaften Bauplätze (die nicht von Bien Zenker vermarktet werden). Und so kam doch die Frage auf, was wir möchten. Zum Thema Bauplatz findet ihr einen weiteren extra Artikel.