Baunebenkosten und Extras

Grundstückbesichtung mit Bien Zenker

Diese Woche waren wir mit Herrn Korndorff von Bien Zenker und dem Architekten von Bien Zenker auf dem Grundstück, welches wir kaufen wollen. Ziel war es, die Baunebenkosten besser abschätzen zu können und zu prüfen, ob das Grundstück mit einem Bien Zenker Haus bebaubar ist.

Herr Korndorff besichtigt das Grundstück mit uns

Baunebenkosten – eine Blackbox?

Wir möchten u.a. ein Fertighaus bauen, weil wir davon ausgehen, dass die Kosten damit kalkulierbar(er) sind und man nicht am Ende viele Überraschungen erlebt (wobei ich dazu auch schon andere Sachen gelesen habe, wir dürfen gespannt sein, ob bei Bien Zenker tatsächlich alles drin ist, wie uns versprochen wurde…).

Aber selbst beim Fertighaus fallen Baunebenkosten an und diese werden auch (zumindest so wie ich das verstanden habe) direkt vom Bauherrn und der Bauherrin mit den jeweiligen Unternehmen abgerechnet. Damit sind sie im Vorfeld natürlich schwieriger zu kalkulieren.

Zur Planung (und auch für die Finanzierungsanfrage bei der Bank) ist es dennoch wichtig, die Baunebenkosten ungefähr einschätzen zu können. Denn schnell können diese sich verdoppeln oder sogar noch mehr, wenn das Grundstück nicht eine flache Wiese mit perfektem Boden ist. Daher baten wir Herrn Korndorff, mit uns zu unserem Grundstück zu fahren und seine Einschätzung zu den Baunebenkosten abzugeben. Freundlicher Weise hat er das auch gemacht!

Unsere Befürchtung der Blackbox wurde aber leider bestätigt. Während wir idealistisch von bis zu 55.000€ ausgingen, werden die Kosten vermutlich mindestens um 20.000€ darüber liegen (und hoffentlich nicht mehr), da man teilweise den Hang absichern muss und dafür – was ein toller Vorschlag  von Herrn Korndorff war – Findlinge am Hang platzieren könnte. Findlinge sind riesige Natursteine.

Außerdem muss Erde angefahren werden, das Grundstück muss gerodet werden, eine Stromleitung, die über das Grundstück läuft muss versetzt werden und wenn wir Pech haben, muss auch noch mehr für die Wasserleitungen gemacht werden, als wir dachten. Ihr seht, da steigen die Kosten und bei einem ohnehin eng kalkulierten Projekt kann das gleich mal ein paar schlaflose Nächte verursachen….

Die gute Nachricht

Die gute Nachricht ist, dass das Grundstück auf jeden Fall gut bebaubar ist, auch wenn man ein bisschen improvisieren wird müssen. Aber uns scheint, dass Bien Zenker damit Erfahrung hat. Herr Korndorff hat von engen Straßen erzählt, in denen ein Traktor die Hausteile im Anhänger  zum Grundstück fuhr oder von einem Kran, der mit einem extra langen Arm ein Haus über zwei andere Häuser hinweg erbauen konnte.

Für Leute wir wir, die davon keine Ahnung haben, klingt das alles sehr abenteuerlich. Wir sind gespannt, wie dann der tatsächliche Bau ablaufen wird…

Noch viele offene Fragen

Bis dahin müssen wir aber noch viele offenen Fragen klären. U.a. haben wir uns ja so schön Gedanken zum Grundriss gemacht und einige Änderungen vorgeschlagen. Diese würden nun aber  unser Budget sprengen und jetzt müssen wir priorisieren, was welches Extra kostet und auf was wir verzichten können, wenn es denn sein muss. Daher warten wir gerade noch auf eine grobe Schätzung von Herrn Korndorff, was die jeweiligen Extras kosten, damit wir „in uns gehen können“ und abwägen können, was wir auf jeden Fall behalten wollen und was nicht. Wir sind uns sicher, dass wir  – wenn wir die ungefähren Preise kennen  – auch eher beurteilen können, ob dies oder das wirklich so wichtig ist oder vielleicht auch nicht. Z.B.: Hat man lieber ein Haus, das 1 m tiefer ist oder lieber einen Balkon im OG? Oder: Können wir uns wirklich zwei Gästetoiletten leisten? Oder sind sie doch zu teuer?

Es gibt noch einige Fragen mehr zu klären –  aber davon ein anderes Mal.

Hoffentlich bald Gewissheit

Auch wenn wir ganz sicher auf diesem Grundstück  mit Bien Zenker bauen wollen, wissen wir, dass vor Unterzeichnung der ganzen Verträge (Kaufvertrag, Kreditvertrag usw.). noch nichts final ist. Das ist ein bisschen zermürbend, weil wir gerade vielen Sachen und Fragen bei 10000 verschiedenen Leuten hinterherrennen und die Antworten (gerade in der aktuellen Sommerpause) oft gar nicht oder nur nach mehrmaligem Nachfragen an uns getragen werden. Somit hoffen wir, dass wir bald Gewissheit haben und dass all die netten Menschen, die wir gerade immer wieder beanspruchen, uns bald die nötigen Informationen liefern, so dass wir „den Sack bald zumachen“ können. Damit meine ich, dass wir bald beim Notar sitzen und dann wissen: Jetzt ist es sicher!

Bis wir wirklich in dem Haus wohnen werden, werden wir vermutlich noch viele Male ein bisschen überfordert sein, aber wir freuen uns jetzt schon auf das, was dann kommt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.