Der Termin bei Bien-Zenker – Die Eckdaten zum Fertighaus

Heute war es soweit. Nach zwei langen Wochen, die wir auf einen Termin warten mussten (es war noch eine Immobilienmesse), trafen wir heute das erste Mal die Beraterin von Bien-Zenker (Frau B.) persönlich, um in Sachen Planung für unser Fertighaus konkreter zu werden. Wir hatten Sie schon am Wochenende an der Immo-Messe getroffen und wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Der positive erste Eindruck zog sich also weiter fort.

Erst einmal ein netter Plausch und Hintergründe

Als wir in das Büro kamen – alles war neu und noch nicht vollständig eingerichtet, trotzdem sehr hell und freundlich – ging es NICHT sofort mit den Planungen los. Zuerst, so hatten wir das Gefühl, ging es darum uns nochmals genauer kennen zu lernen. Wir kommen hier vom Ort und kennen im zukünftigen Baugebiet die Nachbarn. Momentan gibt es noch einige Planungsprobleme mit Abwasserleitungen und an den Stellen, wo es hackte, konnten wir nochmals nachfragen und hatten gleich einen persönlichen Bezug. Wir dachten, dass Frau B. sofort mit Plänen auf uns zukommt und sagt, was alles für Zusatzkosten auf uns zukommen würden.

Unser Fragenkatalog an Bien-Zenker wurde abgearbeitet

Wir hatten uns natürlich vorbereitet. Jedenfalls so gut es ging. Die wichtigsten Fragen hatten wir uns notiert:

  • Wann ist Baubeginn bzw. wie lange dauert es im Worst-Case?
  • Wie hoch sind die Baunebenkosten und wie setzen sie sich genau zusammen?
  • Welche Ausbaustufe wurde uns im ersten Angebot unterbreitet?
  • Welche Nebenkosten sind außerdem zu erwarten?
  • Wie sind die Zahlungsmodalitäten?
  • Wann müssen wir was unterschreiben?
  • Wie ist der weitere Ablauf (Planung, Bau, Abnahme)

Während des Gesprächs konnten alle Fragen umfassend geklärt werden. Auf die meisten Themen ging Frau B. von sich aus ein und ich musste sie gar nicht ansprechen. Nun werden die obigen Fragen bei jedem Baugebiet unterschiedlich sein, weshalb es wenig Sinn ergeben würde, konkreter darauf einzugehen (z.B. Bauzeit). Vielleicht soviel: Die Baunebenkosten belaufen sich auf etwa 30.000-40.000€. Darin ist jedoch bereits ein Puffer eingerechnet.

Erst am Ende ging es um das Wesentliche: Unser Fertighaus von Bien-Zenker

Ich hatte euch in einem vorherigen Post ja bereits geschrieben, dass wir uns bereits in ein Haus verliebt hatten. Das Concept-M Günzburg. Die Basis-Variante liegt hier allerdings schon bei 310.000€ und das ohne den, im Prospekt natürlich besonders in Szene gesetzten, Glas-Kubus / Anbau mit großen Wohn- und Essbereich. Dieser würde nochmals ordentlich zu Buche schlagen. Dennoch haben wir Frau B. gebeten uns diesen nochmals zu kalkulieren. Doch sie machte uns schnell klar, dass man diese Wünsche auch mit einer anderen Hauslinie verwirklich könne und so kamen wir auf die Hauslinie Fantastic 165 V2 und V7. Hierzu haben wir die wichtigsten Fakten abgesprochen.

Jetzt geht es los mit den Planung für unser Fertighaus.

Zimmeraufteilung für unser Fertighaus

Wir wollten auf jeden Fall im Erdgeschoss einen großen Wohn- und Essbereich mit offener Küche. Da wir ohne Keller bauen möchten, muss Platz für ein Technikraum gelassen werden. Außerdem ein Büro sowie ein Gäste-WC mit Dusche, sodass Gäste dieses nutzen könnten. Im Obergeschoss ging es weiter: Elternschlafzimmer, nach Wunsch mit Ensuite Bad und begehbaren Kleiderschrank (hier könnte ihr euch meine Frau vorstellen). Außerdem ein Duschbad für die Kinder (ok bisher erst eine Tochter) und dann: 3 Kinderzimmer. Ihr habt richtig gehört. Wir wollen vorgesorgt haben, denn die Kinderplanung ist noch offen und im Zweifelsfall haben wir lieber ein Gästezimmer übrig.

Traumhaus oder Fertighaus – Ist das hier die Frage?

Keiner unserer Wünsche wurde von Beginn an als unmöglich „deklariert“, jedoch ist uns bewusst, dass das alles natürlich eine Budget-Frage ist. Was können wir uns leisten? Nur für das Fertighaus bleiben ca. 300.000€. Wir sind nun erstmal gespannt, was Frau B. mit diesem Budget plant und welche unsere Wünsche berücksichtigt werden und welche nicht. Sie hat uns um zwei Wochen Planungszeit gebeten, die wir ihr natürlich einräumen möchten.

Wir halten euch auf dem laufenden. Kommentiert diesen Beitrag und erzählt uns von euren Erfahrungen.

Die erste Kontaktaufnahme mit Bien-Zenker

Unsere erste Kontaktaufnahme mit Bien-Zenker verlief unspektakulär. Nachdem unser erster Wunschbauplatz in einer Nachbarortschaft nicht mehr verfügbar war, teilte mir die Dame vom Stadtbauamt mit, dass in Tiengen ein Baugebiet privat von der Freiburger Wohnungsbaugenossenschaft Ökogeno erschlossen wird. Einmal gegoogelt und einen Anruf später erhielt ich die Information, dass Bien-Zenker für die Vermarktung der Einfamilienhäuser zuständig ist. Somit hatten wir – nicht so wie bei vielen von euch – keine Wahl zwischen den Fertighausherstellern und waren bei diesem Bauplatz von Beginn an auf Bien-Zenker festgelegt.

Meine Vermutung: Die Bauplätze sind ohnehin schon vergeben und ich komme zu spät. Wir leben direkt an der Schweizer Grenze und Wohnraum ist hier sehr knapp. Auf städtische Bauplätze muss man sich bewerben und es ist schwer, an Bauland zu kommen. Entsprechend ist auch der Markt für Bestandsbauten, sowohl bei Eigentumswohnungen als auch bei Einfamilien- oder Reihenhäusern (die für uns aber ohnehin rausfielen).

Der erste Anruf bei Bien-Zenker

Wir mussten gleich Bescheid wissen.

Aber ich wollte nichts unversucht lassen, um unserem Traum von Eigenheim näher zu kommen. Auf der Homepage von Bien-Zenker wurde mir bei der Suche gleich der passende „Verkäufer“ / Vertreter vor Ort angezeigt, der eine eigene Webpräsenz hatte. Die Dame des Verkaufsbüros konnte ich über ihr Handy erreichen und nach einer kurzen Vorstellung sagte sie mir die frohe Botschaft: Es sind noch Bauplätze verfügbar – Freude -. Die erste Euphorie sollte mir jedoch schnell wieder vergehen. Die Frage nach den Quadratmeterpreisen brannte mir unter den Nägeln. Also direkt drauf zu: „Wie hoch sind den die Preise für das Bauland?“

„Der Quadratmeterpreis liegt momentan bei 295,00€.“ – puh, das ist eine Hausnummer. Die Bauplätze in den umliegenden Ortschaften (eher dörflicher) liegen bei Quadratmeterpreisen von 70-130€. Aber gut, wir wären in unsere Wunschstadt.

Ohne zuviele weitere Worte zu verlieren, sagte mir die Dame von Bien-Zenker zu, mir einen aktuellen Bebauungsplan zuzuschicken, der die freien Bauplätze auszeichne. Sobald sie von ihrem Außentermin wieder im Büro sei, würde ich diesen erhalten.

Die erste Kontaktaufnahme mit Bien-Zenker verlief also sehr positiv. Kurz und knapp – alle Informationen, die ich wollte, habe ich in kurzer Zeit erhalten. Und abends kam wie besprochen der Plan mit den noch freien Bauplätzen. Wie es weitergeht, erfahrt ihr demnächst in ersten Artikel über Bauplätze.

Die Entscheidung ein Fertighaus zu bauen – eine weitreichende Entscheidung

Wir bauen ein Haus. Ein Fertighaus. Die Entscheidung ein Haus zu bauen gehört wohl für jeden Häuslebauer zu den wichtigsten des Lebens. Kaum eine andere Entscheidung (ok vielleicht unsere Hochzeit 😉 ) hat so tiefgreifende Folgen.

So sieht es momentan bei uns Zuhause aus

Was sich mit einem eigenen Haus alles ändert:

  • (für immer?) an einen Ort gebunden
  • Finanzielle dauerhafte Belastung
  • Freiheit in den eigenen vier Wänden

Für viele Familien ist die Entscheidung für einen Ort bereits vorher getroffen. Durch die Arbeitsstelle der Eltern und durch familiäre Bindungen vor Ort ist man meistens auf einen Ort festgelegt. Nach dem Studium in Leipzig hat es mich zu meiner Frau wieder nach Süddeutschland gezogen. Nach meinem Referendariat an den beruflichen Schulen starte ich dort nun ab September voll in den Lehrerberuf ein. Wir sind hier am Hochrhein gesetteled und genießen das Leben und die hohe Lebensqualität am Fuß des Südschwarzwalds.

Ich habe oben die für uns zentralen Punkte aufgelistet, die sich ändern. Die Liste ist sicherlich nicht vollständig und für jeden anders. Für uns stellt die Bindung an einen Ort kein Problem dar. Wir lieben das Reisen und kommen so immer noch herum. Aber für den ein oder anderen mag die Festlegung an einen Ort schwieriger sein. Doch auch dann kann ein Fertighaus als Investitionsprojekt angesehen werden. Was man dabei berücksichtigen sollte, werde ich noch berichten unter der Rubrik Finanzen.

Die Rubrik Finanzen wird sich mit dem zweiten Punkt beschäftigen, die finanziell dauerhafte Belastung. Zwar hat man die mit einer Miete auch, doch Hand aufs Herz – wer von den Häuslebauern zahlt nicht mehr Annuität / Kreditrate als die Miete. Diese ist fast immer höher und für viele Familien hat diese finanzielle Mehrbelastung Folgen. Man muss sparsamer Leben und die ein oder andere liebgewonnene Gewohnheit aufgeben. In der Rubrik Finanzen möchte ich all jede Themen aufgreifen und auch den Prozess der Kreditbeantragung darstellen.

Fertighaus: Auf Bien-Zenker gekommen

Anders als viele andere Fertighäusle-Bauer, stand bei uns die Entscheidung für Bien Zenker von Beginn an fest. Warum? Ganz einfach: Die Bauplätze in unserer Stadt wurden exklusiv von Bien Zenker vermarktet und so waren wir von Beginn an auf diesen Fertighaushersteller festgelegt. Das heißt natürlich nicht, dass Bien Zenker von Beginn an die einzige Option war. Bei uns in der Region gibt es in verschiedenen Ortschaften Bauplätze (die nicht von Bien Zenker vermarktet werden). Und so kam doch die Frage auf, was wir möchten. Zum Thema Bauplatz findet ihr einen weiteren extra Artikel.