Der Schock: Der erste Preis von Bien-Zenker

Wenn man auf der Suche nach dem passenden Fertighaus ist, spielt der Preis meistens eine tragende Rolle. Neben den Kosten für den Bauplatz sind das schließlich die Hauptkosten, die während des Bauprozesses anfallen (doch Achtung – Baunebenkosten nicht vergessen, diese machen gut und gerne nochmals 40.000€ aus).

Ich hatte euch ja bereits berichtet, dass wir durch den Bauplatz auf Bien-Zenker festgelegt waren und daher nicht mit anderen Fertighausherstellern in Kontakt getreten waren.

Homepage von Bien-Zenker – vielseitig aber ohne Preisangaben

So wie man es heute eben macht, haben wir uns auf der Homepage von Bien-Zenker umgesehen. Mittlerweile kennen wir die Seite sehr gut und das Navigieren stellt kein Problem mehr da. Ihr werdet es sicher auch merken, wenn ihr auch auf einen Hersteller / ein Haus festgelegt habt, könnt ihr gar nicht genug Ansichten von eurem zukünftigen zu Hause bekommen. Die Vielfalt bei Bien-Zenker überforderte uns fast. Über verschiedene Filterfunktionen konnte man sich eine Auswahl anzeigen lassen. Darunter auch der Preis des Hauses. Einziges Problem dabei. Die Hauspreise sind auf der Bien-Zenker Seite auch wirklich nur über diese Vorauswahl ersichtlich und lassen gerade bei den teureren Häusern viele Fragen offen. Geht man über einige andere Fertighaus-Baukasten Systeme, erhält man für die Bien-Zenker-Häuser auch Preise. Doch Achtung – die Preise beziehen sich immer auf die Ausbaustufe ZAB – zum Ausbau bereit. Wer es schlüsselfertig möchte, muss nochmal etwas drauflegen.

Unser Traumhaus Concept-M Günzburg ohne Preis

So sehr ich die verschiedenen Seiten auch durchsuchte. Ich konnte keinen Preis für unser Traumhaus finden. Ich dachte mir schon, dass es mit seiner „Design“-Linie zu den teureren Preisen zählt, aber wieviel genau es kosten sollte, blieb und bisher verborgen. Aus diesem Grund schrieb ich die Dame von Bien-Zenker, mit der ich bezüglich des Bauplatzes bereits Kontakt hatte nochmals an und bat sich um eine Preisangabe, sodass wir uns hier orientieren konnten.

Der erste Gesamtpreis von Bien-Zenker – ein kleiner Schock

Wir hatten grob alles einmal überschlagen:

  • Grundstück: 130.000 €
  • Bodenplatte: 15.000€
  • Baunebenkosten: 30.000€
  • Fertighaus:???

Unser Anfangsbudget umfasste nach erster Onlinerecherche, zum Beispiel bei der Interhyp (Budgetrechner) ca. 400.000€ also dachte ich, dass wir mit einem Fertighaus von ca. 225.000 € etwas ordentliches Hinbekommen würden. Doch die Antwort der Bien-Zenker Beraterin ließ nicht lange auf sich warten. Darin dieser für uns zentrale Satz:

Bei den Grundstücken AKB benötigen Sie ein Gesamtspielraum von ca. 500.000 € .

Puh – 500.000€ das ist eine ganz schöne Hausnummer. Das Fertighaus würde ohne Extras auf ca. 310.000€ kommen.

Das war sehr direkt von Bien-Zenker. Vielleicht im ersten Moment zu direkt. Doch nach einem Spaziergang mit meiner Frau waren wir uns einig: Wir möchten das realisieren und das ist es uns auch wert. Ich tüffelte über das Wochenende ein wenig am Haushaltsplan und versucht – dort wo es ging – zu optimieren. Das Ziel: 2.000€ monatliche Annuität – dann würden wir den Gesamtspielraum erreichen.

Ich muss im Nachhinein sagen, dass ich wirklich froh über die direkte Aussage von der Dame von Bien-Zenker bin. Ich hatte im Internet bereits von einigen Beratern gelesen, die mit der Gesamtsumme gerne hinter dem Berg halten (O-Ton meine Frau: „Typisch Verläufer mäßig eben.“). Und das stimmt. Hier wurde gleich mit offenen Karten gespielt und das empfinden wir als sehr positiv. Wir sind nun gespannt, wie es beim ersten Treffen wirklich abläuft und ob es am Ende des Tages wirklich bei diesem „Gesamtspielraum“ bleibt.