Unser Baugebiet – so wird unsere Nachbarschaft

Hier erstmal ein Link zu einer Grafik der Architekten zu unserem Baugebiet und ein kurzer Artikel von der lokalen Zeitung (Südkurier). Als erstes war uns wichtig, dass unser Baugebiet nicht zu weit weg von unserem aktuellen Wohnort ist. Wir fühlen uns hier in der Region sehr wohl und sind hier auch verwurzelt. Wir wussten von Anfang an, dass die Preise hier in Tiengen teurer sind, als in den dörflicheren Strukturen im Umland. Aber die höheren Preise haben wir nach einem längeren Abwägeprozess in Kauf genommen. Wie wir zu unserem Bauplatz gekommen sind, erfahrt ihr in diesem Blogartikel.

Eigentümer – Genossenschaft Ökogeno

Unser 1,5 ha großes Baugebiet gehört der Freiburger Wohnungsbaugenossenschaft Ökogeno. Diese hat das gesamte Areal erworben und wird mehrere Mehrfamilienhäuser auf dem Gelände errichten. Teilweise werden die Wohnungen als Eigentumswohnungen verkauft, auch um „dringend benötigten Wohnraum in Waldshut-Tiengen“ zu schaffen. Andere Mehrfamilienhäuser bleiben in Besitz der Genossenschaft und werden als Mietwohnungen vermietet. Wie ihr am Namen schon erkennen könnt, handelt es sich bei der Genossenschaft um ein „grünes“ Unternehmen, das bereits den bekannten Freiburger (fast autofreien) Stadtteil Vauban gestaltet hat. Umweltfreundliche Bebauung ist der Genossenschaft sehr wichtig. Wahrscheinlich auch aus diesem Grund wurde Bien-Zenker als Fertighaushersteller mit der Vermarktung der Einfamilienhäuser beauftragt, da sich dieser mit den Energiesparhäusern eine umweltschonende Bauweise auf die Fahne geschrieben hat. Jedenfalls geht dies so aus der Projektbeschreibung von Ökogeno hervor.

Ein lebendiges und vielseitiges Baugebiet

Durch die unterschiedliche Bebauung und Bereitstellung unterschiedlicher Wohnkonzepte wird eine Durchmischung der Quartiersbewohner möglich. Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich finde das toll. Nichts langweiliger als eine spießige Reihenhaussiedlung, in der sich jeder seinen Gartenzaun 2m hochzieht und mit Scheuklappen durch die Gegend läuft. Unsere Gesellschaft lebt doch vom Austausch und miteinander. Gerade beim Thema Hausbau merke ich immer wieder wie toll es ist Unterstützung zu erfahren. Sei es von der Familie oder von Freunden. Und wo beginnen die Freundschaften? In der Nachbarschaft. Insofern finde ich die Vielseitigkeit, die in unserem Baugebiet entsteht sehr toll. Das wirkt sich doch auch unmittelbar auf die Lebensqualität später aus.

Ob und inwiefern das Wohnkonzept der Genossenschaft am Ende wirklich umgesetzt werden kann, nämlich ein Wohnquartier zu errichten, „in dem Menschen mit und ohne Handicap, Alt und Jung, Singles, Paare und Familien gemeinsam wohnen, sich nach ihren Möglichkeiten in die Gemeinschaft einbringen und nachbarschaftlich unterstützen.“, bleibt offen. Vielleicht scheitert es am Ende ja auch einfach am Preis?

Wie sind eure Erfahrungen beim Baugebiet? Ich bin gespannt, was ihr berichtet.

 

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